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Tabakfabrik: startup300 investiert bis zu 2,5 Millionen in den Linzer Hub, Hansi Hansmann wird Aufsichtsrat der AG

Startup300-Gründer Michael Eisler und Bernhard Lehner aus Drohnenperspektive im Hof der Tabakfabrik © startup300
Startup300-Gründer Michael Eisler und Bernhard Lehner aus Drohnenperspektive im Hof der Tabakfabrik © startup300

In Wien entstehen mit dem Talent Garden und wexelerate große Hubs für Startups, jetzt zieht Linz nach. Die startup300 AG, die Tabakfabrik, Konzerne aus der Region und die Stadt Linz konkretisieren die Pläne zum Startup-Campus. Im Juni 2017 wird die „factory300 – Home to Startup Excellence“ ihre Pforten mitten in dem 80.000 Quadratmeter großen, kollaborativen Konzern mit 55.000 Quadratmetern Nutzfläche eröffnen. Auch im Juni startet eine Interimsfläche von 700 Quadratmetern. Mit Hansi Hansmann wird der erfolgreichste österreichische Business Angel Aufsichtsrat der startup300 AG, die 110 Business Angel zusammenbringt. Hansmann wird seine Erfahrung in die Entwicklung des Business Angel Netzwerkes startup300 sowie in die factory300 in der Tabakfabrik Linz einbringen. Das Business Angel-Netzwerk investiert zwischen zwei und 2,5 Millionen Euro in das Projekt.

factory300: Workshops, Konferenzen, Beratung

factory300, positioniert im Bau 1, wird ein Wohnzimmer für Gründer. Ein Platz für Startup- & Karriereevents, Workshops, Netzwerk-Treffen, Konferenzen und Beratung für Start-ups sein. Bereits im Juni 2017 werden Startup-Events wie das „Startup Live“ Leben in die factory300 bringen. „In der factory300 wird sich die ganze Kraft und Erfahrung unseres Netzwerkes aus derzeit über 110 Business Angels und 100 Gründern entfalten. Es wird ein Platz sein, der Startups und allen motivierten Partnern im Ökosystem offensteht“, sagt Michael Eisler, Co-Founder und Vorstand der startup300 AG. „Die Tabakfabrik wird das Zentrum der Innovationsstrategie der Stadt Linz“; so Bürgermeister Klaus Luger.

think300: „Corporate Innovation“ im Ökosystem der Tabakfabrik

Mit think300 bekommen auch Corporate-Partner aus unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel Software, eGovernment, Energie, Material, Industrie oder Mechatronik) eine individuelle Begleitung bei der Reise in die digitale Transformation. Die factory300 ist Ort der Begegnung zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen. Mit der inhaltlichen Beratung begleitet „think300 – Home to Startup Thinking“ die Corporates beim Denken disruptiver Lösungen für neue Produkte und Märkte. Auch den Corporate Talents bringt think300 die neue Arbeitswelt näher. Das Joint-Venture von startup300 und erfahrenen Experten ermöglicht Unternehmen Zutritt zum einzigartigen Potenzial von Startups.

capital300: Anschlussfinanzierungen 

Mit capital300 soll in wenigen Monaten ein Risikokapital-Fonds das Start-up Ökosystem in der Tabakfabrik ergänzen. Der Fonds, der sich gerade im Genehmigungsprozess befindet, soll mit 40 bis 60 Millionen Euro ausgestattet sein und Anschlussfinanzierungen für Start-ups sicherstellen. Der Fonds soll die Lücke zum internationalen Risikokapital schließen. Geplant sind Co-Investments mit globalen Venture Capital-Größen von der US-Westküste, aus London und aus Israel. „Wir wollen Risikokapitalgeber aus New York, Berlin, dem Silicon Valley nach Linz holen und gemeinsam Folgefinanzierungen für die vielen Startups, die dringend Geld brauchen, aufstellen“, so startup300-Gründer Michael Eisler. Der Fonds wird im 3. Quartal ein erstes Closing anstreben. Insgesamt sollen 30 Millionen Euro eingesammelt werden.

startup300 AG: Hansi Hansmann zieht in den Aufsichtsrat ein

„Startups sind die Träger der digitalen Transformation. Viele unterschätzen noch immer die disruptive Kraft der Digitalisierung. Entweder schwappt diese Welle über uns oder wir gestalten die digitale Revolution mit. Umso wichtiger sind Hotspots wie die Tabakfabrik, an denen Startups möglichst ideale Bedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. Ich habe kein anderes Konzept, das diese Faktoren so allumfassend vereint wie diese Entwicklung in Linz. factory300 ist ein tolles Beispiel, was durch partnerschaftliches Zusammenspiel zwischen Politik, privatem Kapital und einem schlagkräftigen Team entstehen kann“, sagt Hansi Hansmann, künftiger Aufsichtsrat der startup300 AG und Business Angel mit über 40 Beteiligungen.

 

 

 

 

 

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