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Swelly: Österreichisches Marktforschungs-Startup lässt Nutzer Krypto-Token verdienen

© Kik
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Die kanadische Messaging-App Kik war die erste mobile Plattform ihrer Art, die eine eigene Kryptowährung ins Leben gerufen hat – den KIN-Token. Bei einem ICO haben die Macher von Kik rund um CEO Ted Livingston rund 100 Millionen Dollar eingenommen. Danach sind auch andere Messaging-Apps wie Telegram von russischen Gründern und Line aus Japan auf den Krypto-Zug aufgesprungen.

„Marken zahlen für die Tokens“

Jetzt wird Zug um Zug klar, wofür die KIN-Token genutzt werden können. In einem Blogpost hat Alec Booker von Kik bekannt gegeben, dass sich User der Kinit-App künftig durch die Nutzung von Partner-Diensten KIN-Token verdienen können. Zu den beiden verkündeten Partnern zählt auch das oberösterreichische Startup Swelly rund um die drei Gründer Peter Buchroithner, Philipp Holly und Manfred Strasser. Nutzer, die an den simplen Befragungen teilnehmen, können sich KIN-Token durch Klicks auf präferierte Produkte verdienen. Zu den Kunden von Swelly, die das Umfrage-Tool zu Marktforschungszwecken verwenden, zählen etwa Red Bull oder Swarovsky.

„Marken zahlen für die Tokens und eine Nutzungsgebühr unserer Platform, um die Tokens auszuspielen und die Ergebnisse aus den Nutzerbefragungen zu bekommen, sowie für die Analytics“, sagt Buchroithner zu Trending Topics. „Das Ziel ist es, dass junge User mit ein paar Stunden ihrer Zeit pro Monat alles dazu verdienen können, was sie gerne neben der Schule oder dem Studium hätten und was sonst Eltern bezahlen würden.“ Mit den KIN-Token (man bekommt einen Token für zehn beantwortete Fragen) könne man etwa Dienste von Netflix oder Spotify, Gewand von H&M oder Vresh, Kinotickets oder Gutscheine für Bars bezahlen.

„Generation Z“ im Visier

Im März hat Buchroithner gegenüber Trending Topics von rund sechs Millionen Nutzern gesprochen, die meisten davon aus der „Generation Z“, also den 14- bis 25-Jährigen. Seit dem Start 2016 haben Nutzer von Swelly rund 200 Millionen Fragen (AB-Fragen u.a. zu Produkten) beantwortet und sind bereits mit Punkten belohnt worden. Durch die Belohnung mit KIN soll das Beantworten der Fragen, die oft von Unternehmen zu Marketing-Zwecken gestellt werden, attraktiver werden.

Swelly hat im März außerdem mit Waves.ai einen eigenen Dienst für Kunden eingerichtet, um seine Online-Befragungen aus der eigenen App bzw. dem eigenen Chatbot heraus in andere Messaging-Apps zu verlängern (Trending Topics berichtete). Dieser Service wird unter anderem Namen weiterhin angeboten, auch wenn die Webseite zu Waves.ai nicht mehr online ist.

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