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#NRW17

Social Media im Wahlkampf: SPÖ schließt zu ÖVP auf, FPÖ bei Interaktionen weiter vorne

© Storyclash
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Nachdem Storyclash bereits in den vergangenen Wochen die Performance der Parteien und deren Spitzenkandidaten der kommenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 analysiert hat, sollen diese nun erneut anhand von Social Media Interaktionen* betrachtet werden.

Das Storyclash Stimmungsbarometer

Storyclash hat in der dritten Analyse 3,1 Millionen Social Media Interaktionen ausgewertet. Diese sind im Zeitraum von Mitte Juli bis letzte Woche (KW 28 bis KW 36) zustande gekommen. Nachfolgende Grafik zeigt die Social Media Interaktionen der Spitzenkandidaten und Parteien im Zeitverlauf. In der ersten Grafik werden die Social Media Auftritte jeweils gruppiert dargestellt werden. Das heißt, die Interaktionen auf Beiträge der Partei werden mit denen der jeweiligen Spitzenkandidaten aufsummiert. Die Grafik direkt darunter zeigt, dass bei allen Parteien (mit Ausnahme der Grünen), der jeweilige Spitzenkandidat für den Großteil der Interaktionen verantwortlich ist.

20 % mehr Interaktionen

Über alle Parteien und Spitzenkandidaten hinweg wurden in Kalenderwoche ca. 20 % mehr Interaktionen als in KW 35 erzielt. Mit über 410.000 Interaktionen ist außerdem seit dem Start unserer Wahlkampfbeobachtung in KW 27 der bisher höchste Wert erreicht. An Interaktionen gemessen liegt wie in KW 35 die FPÖ mit Heinz-Christian Strache in Führung. Die ÖVP und die SPÖ konnten aber ebenfalls wieder einmal stark zulegen und liefern sich einen Zweikampf um Platz 2.

Vergleicht man die Interaktionszahlen der Spitzenkandidaten mit denen der Parteien, zeigt sich wiederum, dass vor allem die Spitzenkandidaten als Zugpferde in sozialen Medien zu sehen sind. Bei allen Parteien außer den Grünen sind diese für den Großteil der Interaktionen verantwortlich.

Der erfolgreichste Beitrag

Der erfolgreichste Beitrag gemessen an Interaktionen stammt in KW 36 übrigens wie in KW 35 von Heinz-Christian Strache. Dieser Beitrag alleine ist für beinahe 33.000 Interaktionen verantwortlich.

*Als Social Media Interaktionen werden dabei alle Likes, Shares, Kommentare oder sonstige Reaktionen auf ein öffentliches Posting auf Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube zusammengefasst. Berücksichtigt werden bei der Analyse stets die einzelnen Parteien und deren Spitzenkandidaten, die laut aktuellsten Prognosen über 5 Prozent erreichen werden sowie eine öffentliche Facebook Seite betreiben. Wir weisen darauf hin, dass es sich nicht bei allen Interaktionen um wahlberechtigte Personen handeln muss.

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