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Stell‘ dir vor, Bitcoin crasht – und du kannst nicht verkaufen

Bitcoin auf Abwegen. © Pexels
Bitcoin auf Abwegen. © Pexels

Der Mensch, die Digitalisierung und der Herdentrieb. In den letzten Tagen und Wochen hat der Kurs von Bitcoin einen neuen Höhenflug erlebt. Innerhalb von nur sieben Tagen hat der Kurs von BTC an Exchanges von rund 9.300 Dollar auf derzeit 12.700 Dollar zugelegt. Im Tagesrhythmus sind die 1.000er-Marken gefallen, und an Krypto-Börsen ist das Handelsvolumen stark gestiegen.

Die starken Zukäufe von Kryptowährungen an Börsen haben die Marktkapitalisierung von an Exchanges gehandelten Krypto-Assets auf mehr als 350 Milliarden Dollar schießen lassen. Bitcoin ist da der Platzhirsch, mittlerweile knapp 63 Prozent der 350 Milliarden (also rund 226 Mrd. Dollar) gehen auf BTC zurück. Die FOMO („Fear Of Missing Out“) dürfte nun durch den rasanten anstieg der letzten Tage dafür gesorgt haben, dass immer mehr Menschen wieder in (vor allem) Bitcoin investieren wollten. Schon wurde wieder gewettet, dass der Kurs ja gar auf 25.000 oder sogar 50.000 Dollar ansteigen könnte.

Preissturz in Minuten

Dann aber in der Nacht auf Donnerstag kam der Crash – zumindest ein kleiner. Innerhalb von wenigen Minuten rasselte der BTC-Kurs von mehr als 13.600 Dollar auf weniger als 12.800 Dollar hinunter. Die Folge: In Panik versuchten Anleger, ihre Assets bei Händlern wieder zu verkaufen.

Doch genau in der Phase konnten dann Nutzer nicht auf die vor allem in den USa beliebten Krypto-Handelsplattformen von Coinbase und Robinhood zugreifen. Betroffen waren etwa die Webseite, die mobilen Apps sowie die API von Coinbase. Auch die Digital-Angebote von Robinhood waren von Aussetzern betroffen. Schlecht für manche Nutzer, die just in dem Moment ihre BTC-Assets zurück in Dollar wechseln wollten. Die IT-Probleme wurden innerhalb einer Stunde gelöst, mittlerweile funktioniert wieder alles ordnungsgemäß.

Mittlerweile hat sich der Kurs von BTC bei rund 12.400 Dollar wiedergefunden und befindet sich leicht im Sinkflug. Heißt unterm Strich: So sehr viele Krypto-Anleger sich sichtlich an der Volatilität von Krypto-Assets erfreuen, für eines wünschen sie sich jedenfalls Stabilität: die Server der Krypto-Börsen.

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