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Steirisches E-Rechnungs-Startup difacturo holt sich sechsstelliges Investment aus Deutschland

Das Management von difacturo und CIB rund um difacturo-Gründer Rainer Kandlhofer (2.v.r.). © difacturo

Das steirische Startup difacturo hat sich frisches Kapital von Investoren geholt. Der Münchner Dokumente-Software-Spezialist CIB hat gemeinsam mit der österreichischen Förderstelle FFG über eine halbe Million Euro in das Jungunternehmen aus Gleisdorf gesteckt. Difacturo will eine E-Rechnungs-Lösung entwickelt, die perfekt in das Portfolio der CIB passt. Das deutsche Unternehmen hält jetzt 15 Prozent an dem Startup.

Systemunabhängige Cloud-Lösung

„CIB besitzt das Know-how und Netzwerk difacturo rasch – auch in Deutschland am Markt zu etablieren“, sagt Gründer und CEO Rainer Kandlhofer, dem noch 68 Prozent seines Startups gehören. Difacturo wurde erst im August als GmbH gegründet und muss sein Produkt erst entwickeln, wie aus der Aussendung hervorgeht. Kandlhofer schwebt eine Cloud-Lösung vor, die Papierrechnungen und Rechnungs-Pdfs ablösen soll. Kunden sollen dann alle Rechnungen systemunabhängig auf der Plattform gesammelt verfügbar haben.

„Für jedes Hot Dog bekommen wir einen Zettel – bedruckt auf klimafeindlichem Thermo-Papier bedruckt mit Zaubertinte die nach zwei Wochen wieder verschwindet. Aber wenn wir dann die Garantie-Rechnung für den Fön brauchen ist sie verlegt oder verblasst. Das wollen wir ändern“, sagt der Jungunternehmer.

Die Lösung von difacturo soll laut Aussendung nun gemeinsam mit der CIB und dem AIT (Austrian Institute of Technology) an den Standorten Gleisdorf und München entwickelt werden.

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