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Innovations-Offensiven

„Startups Go Global-Programm“ der WKÖ wird um Shenzhen und Shanghai erweitert

Shanghai ©wko

Vor zehn Jahren hat die Österreichische Wirtschaftskammer ihre wohl erfolgreichste Startup-Initiative gestartet, die vielen Startups zum Durchbruch verholfen hat. Mit dem „Go Silicon Valley“-Programm war die WKÖ eine der ersten Organisationen, die erkannt hat, dass junge Unternehmer aus Österreich ihren Horizont erweitern und Startup-Erfahrung im dort sammeln müssen, wo die Startup-Szene praktisch „erfunden“ wurde. 2009 wurde das „Go-Silicon Valley“-Programm ins Leben gerufen, bis dato wurden mehr als 130 heimische Startups ins Valley geschickt. Dort schnuppern sie nicht nur kalifornische Luft. Sie erfahren auch aus erster Hand, also von Venture Capitalists, Business Angels und der gesamten Startups-Szene in den USA, wie Innovation funktioniert und was man braucht, damit aus einer Idee ein erfolgreiches Produkt bzw. ein erfolgreiches Unternehmen wird.

Vom Silicon Valley nach Asien

Das Startups Go Global-Programm der WKÖ ist mittlerweile ziemlich gewachsen, nach dem Silicon Valley folgten 2015 „Go Tel Aviv“, 2017 „Go Asia“ und im vergangenen Jahr „Go Boston“. 2019 wird das Go-Asia-Programm um eine neue Destination erweitert – nach Hongkong, Shenzhen, Tokio und Singapur kommt Shanghai hinzu. Für das GoAsia-Programm gibt es mit dem Global Incubator Network (GIN) einen Partner, der die Teilnehmer bei den Reisekosten unterstützt. Das Programm vor Ort wird direkt von den Leitern der jeweiligen Außenhandelsstellen gestaltet.

Anmeldung

Wer sich für das Go Programm interessiert, kann sich direkt bei der WKÖ bewerben – aktuell ist GoHongkong & Shenzhen powered by GIN ausgeschrieben. Der „ideale Kandidat“ ist ein österreichisches KMU oder kann ein Spin-Off einer Großfirma sein, jedenfalls muss er mindestens zwei Mitarbeiter haben. Wichtig ist, dass die Idee im Technologie-Bereich bahnbrechend ist, optimal wäre, dass das Produkt patentfähig ist. Die Idee sollte am Markt entweder bereits getestet sein oder es sollte zumindest einen Prototypen geben.

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