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startup300: Konsolidierung und erweitertes Führungsteam nach vielen Übernahmen

Oliver Csendes (COO), Michael Eisler (CEO), Jerolim Filippi (CGO), Daniel Horak (CSO) und Bernhard Lehner (CMO) von startup300. © startup300
Oliver Csendes (COO), Michael Eisler (CEO), Jerolim Filippi (CGO), Daniel Horak (CSO) und Bernhard Lehner (CMO) von startup300. © startup300

2018 war das Jahr der Zukäufe, 2019 wurde zusammengefasst: Nach den Übernahmen von Pioneers, Conda und der Förderberatungsagentur TheMinted hat die startup300 AG nun heute ihr neues Führungsteam präsentiert. Dieses besteht neben den beiden bisherigen Vorständen Michael Eisler (CEO) und Bernhard Lehner (CMO) nun zusätzlich aus Oliver Csendes von Pioneers (COO), Daniel Horak von Conda (Chief Sales Officer) und dem neuen Mitglied Jerolim Filippi (Ex-kununu), der als Chief Growth Officer nun für Marktausrichtung und digitale Weiterentwicklung der Gruppe zuständig ist. Csendes, bisher Geschäftsführer der JFDI GmbH, rückt außerdem in den Vorstand der AG auf.

„Wir arbeiten seit Jahresbeginn daran, vorhandene Stärken unserer Tochterunternehmen noch besser zu nutzen“, heißt es seitens CEO Michael Eisler. Im Sommer erst musste startup300 kommunizieren, dass das Pioneers Festival nicht mehr stattfinden wird und Mitarbeiter gekündigt wurden. Eine Kapitalerhöhung dieses Jahr spülte dann schließlich frische 3,1 Millionen Euro in die Kassen, außerdem erfolgte Anfang des Jahres die Listung der startup300-Aktie im „direct market plus“ an der Wiener Börse.

„Das neue Leadership-Team ist ein erstes Signal und eine Konsequenz der neuen Organisation in der Unternehmensgruppe. In den nächsten Wochen kommt noch einiges mehr – es werden aufregende Monate für uns”, so Eisler weiter. So wird Conda diese Woche etwa eine Kooperation mit der Erste Bank im Bereich Finanzierung bekannt geben.

+++ Kapitalerhöhung bringt startup300 frische 3,1 Millionen Euro +++

Neue Firmenstruktur

Die neue Firmenstruktur der startup300-Gruppe sieht nun wie folgt aus: Die think300 GmbH, Startup Live GmbH und factory300 GmbH (sie betreibt die factory300 und die „Strada del Startup“ in der Tabakfabrik Linz) wurden mit der JFDI GmbH (Pioneers) und anschließend mit der startup300 AG verschmolzen. Währenddessen bleiben die 100-Prozent-Töchter Conda GmbH, Pioneers Ventures GmbH und TheMinted bestehen. Ziel ist es nach wie vor, ein Ökosystem bestehend aus Räumlichkeiten, Events, Investments und Innovationsberatung anzubieten.

Der bisherhige Co-Geschäftsführer und Mitgründer von Conda, Paul Pöltner, wird sich bis auf weiteres aus dem Unternehmen zurückziehen. „Im neuen Leadership-Team, dem Daniel Horak auch angehört, ist Conda nun bestens aufgehoben“, so Pöltner auf Facebook. „Für mich hat sich nun die Möglichkeit eröffnet, mich auf das Thema Blockchain zu konzentrieren. Das möchte ich mit voller Kraft und Konzentration tun. Eine logische Folge ist für mich, mich daher aus allen Geschäftsführerrollen zurückziehen. Nach einer kleinen Auszeit, in der ich mich vor allem meiner PhD-Arbeit widmen werde, werde ich mich um die Blockchain Themen bei startup300 kümmern.“

Neben dem Standort in der Linzer Tabakfabrik hat sich der Coworking-Space Talent Garden, an dem die startup300 AG etwa zehn Prozent hält, als Standort für die Gruppe in Wien heraus kristallisiert. Hier wird neben den Teams von Pioneers, Startup Live und Conda demnächst auch die Agentur TheMinted einziehen. An dem Standort sollen neue Services für die Zielgruppen Startups, Business Angels und innovative Unternehmen entwickelt werden.

+++ Die Aktie von startup300 geht derzeit steil – aber warum? +++

Turbulente Zeiten für Aktie und Mitarbeiter

Die Aktie der startup300 AG hat nach dem Start im Jänner 2019 eine Achterbahnfahrt gemacht. Sie startete bei einem Ausgabepreis von 10 Euro, fiel zwischenzeitlich auf 4,74 Euro und hat sich in den letzten Wochen wieder erholt – aktuell liegt das Papier bei 8 Euro. Im Oktober wurden startup300-Aktien vermehrt zugekauft, anonyme Käufer waren bereit, höhere Preise als zuvor zu zahlen.

Die startup300-Gruppe ist durch die Zukäufe in den vergangenen eineinhalb Jahren von sieben auf 60 Mitarbeiter gewachsen – wie erwähnt mussten nach dem Aus für das Pioneers Festival 12 Mitarbeiter der JFDI GmbH gehen. “Veränderung bringt immer Unsicherheit. Ich bin sehr stolz auf unsere MitarbeiterInnen, die in den letzten Monaten viel Engagement, positive Energie und unglaubliche Arbeitsleistung gezeigt haben. Es ist wunderbar zu sehen, wie sich die Teams nun mischen und intensiv beginnen zusammenzuarbeiten“, so Eisler.

+++ Pioneers: Zukunft des Festivals unsicher – Umstrukturierungen treffen 12 Mitarbeiter +++

Update: Infos und Statement von Paul Pöltner von Conda eingefügt.

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