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startup300 plant nach Kapitalerhöhung von 3 Millionen Euro weitere Zukäufe

© startup300 AG/Florian Wieser
© startup300 AG/Florian Wieser

Als Business-Angel-Netzwerk in Linz vor knapp drei Jahren gestartet, hat sich startup300 ordentlich weiterentwickelt. Dieses Jahr hat sich die AG mit den beiden Vorständen Michael Eisler und Bernhard Lehner um eine Millionensumme das Pioneers Festival gekauft, sich am kommenden Wiener Standort des Coworking Spaces Talent Garden beteiligt – und sich jetzt eine Kapitalerhöhung von drei Millionen Euro geholt. Die Aktiengesellschaft ist in diesem Zuge von rund 150 auf rund 200 Aktionäre gewachsen.

Ein Ökosystem komplett betreiben

Das frische Kapital stammt laut Vorstand Lehner vor allem von bestehenden Aktionären, darunter Runtastic-Mitgründer Alfred Luger, die karriere.at-Gründer oder die bekannten Business Angels Hansi Hansmann, Michael Altrichter, Markus Ertler und Johannes Siller. Das große Ziel ist, ein Ökosystem-Betreiber zu werden, der Startups alles von der Bürofläche (Factory300, Strada del Startup, Talent Garden) über die Finanzierung (Pioneers Ventures, Capital300) bis hin zu Events (Pioneers, Startup Live), Accelerators (Startup Live) und Dienstleistungen (think300) anbieten zu können.

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Mit den frischen drei Millionen Euro plant startup300 weitere Zukäufe. „Wir haben schon konkrete Firmen im Visier und führen Gespräche. Es gibt sehr spannende Technologien für unser Ökosystem. Dabei orientieren wir uns innerhalb von Österreich“, sagt Lehner im Gespräch mit Trending Topics. Außerdem soll es weitere Coworking Spaces geben, in welcher österreichischen Stadt, steht aber noch nicht fest. Auch die Business-Angel-Investments, die 2018 ob der vielen neuen Aktivitäten in Linz und Wien etwas in den Hintergrund geraten sind, sollen eine neue Lösung für syndizierte Investments bekommen – und zwar mit einem neuen Team, das Pioneers Ventures leiten wird. „Wir wollen die gesamte Invesititionskette von der Seed-Phase bis zur Series A zur Verfügung stellen können“, sagt Lehner. „Das geben wir sicher nicht auf.“

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Mitgliedschaften für Zugang

Neben den Umsätzen der mittlerweile vielen Töchter aus den Bereichen Events, Services für Corporates, Büroräumen oder Exits will startup300 künftig immer stärker auf Mitgliedsbeiträge setzen. „Zutritt zu diesem Ökosystem wird immer stärker über eine Membership stattfinden. Unser Plan ist, so etwas wie eine Miles&More-Karte anzubieten, mit der man Access zu Dingen bekommt, die man sonst nicht so einfach bekommt“, sagt Lehner. Die Factory300 in der Linzer Tabakfabrik hätte bis dato rund 550 Mitglieder einsammeln können – mit der Ausweitung der Dienstleistungen soll das für weitere Kundschaft auch attraktiv werden.

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Unter dem Dach der Holding hat startup300 mittlerweile einige Unternehmen versammelt, und durch die geplanten Zukäufe sollen es noch mehr werden. Finanzen und Sales-Prozesse werden dabei zentral gesteuert, „sonst bleiben das sehr autarke Unternehmen, die das weiter machen, was sie gemacht haben“, so Lehner. „Im operativen Tagesgeschäft mischen wir uns nicht ein. Wir sind sicher nicht die Integrierer, die überall startup300 drüberstülpen wollen.“

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