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mooci: startup300 investiert in Online-Plattform für ästhetische Chirurgie aus Wien

Bernhard Lehner (startup300), Janis Jung (mooci) und Michael Eisler (startup300). ©startup300
Bernhard Lehner (startup300), Janis Jung (mooci) und Michael Eisler (startup300). ©startup300

mooci aus Wien, eine Online-Plattform, die Patienten mit Ärzten der ästhetischen Medizin zusammenbringt, bekommt Unterstützung des Business Angel-Netzwerkes startup300 sowie des Business Angels Florian Mainx. mooci fungiert dabei als Vermittlungs-Plattform. Patientinnen und Patienten finden hier ausschließlich Ärztinnen und Ärzte, die auf ihre Ausbildung, Erfahrung und Reputation geprüft wurden. Das Verfahren wird durch einen unabhängigen Beirat aus Juristen und Medizinern durchgeführt. Über die Höhe des Investments vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Der Markt wächst rasant

Der Markt für ästhetische Chirurgie und Schönheitsmedizin wächst seit Jahren stark. „In Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es 2015 rund 700.000 operative Eingriffe. Dieser Markt ist der am stärksten wachsende innerhalb der Medizin“, sagt Dr. Benjamin Gehl, medizinischer Experte im Gründerteam von mooci. Allerdings gibt es in der Öffentlichkeit ein Darstellungsproblem. Denn in Realität schlägt Wiederherstellung Schönheit. „Fast 70 Prozent der Anfragen auf mooci drehen sich um rekonstruktive Chirurgie, also der Wiederherstellung des Aussehens und nicht der ‚Verschönerung‘ des Körpers“, sagt Janis Jung, Co-Founder und CEO von mooci.

„Das Problem ist, dass immer mehr Ärzte Leistungen und Behandlungen anbieten, die sie nicht beherrschen und die daher nicht zu natürlichen und für den Patienten perfekten Ergebnissen führen. Dieses Risiko versuchen wir mit mooci auszuschließen“, sagt Benjamin Gehl. Dem will mooci mit seiner Qualitätsprüfung entgegenwirken.

60 Ärzte aus 39 Städten

Derzeit sind rund 60 Ärzte aus 39 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf mooci erfasst. Der Zugang zu diesen Ärzten wird für Patienten von mooci effizient und transparent gestaltet. In einem einfachen und grafisch aufbereiteten Vier-Schritte-Anfrageprozess kann der Patient seine Wünsche gleich an mehrere Ärzte parallel richten. Die weitere Kommunikation erfolgt direkt zwischen Arzt und Patient.

Ärzte wiederum haben mit mooci eine Plattform, auf der sie sich in exklusiver Umgebung präsentieren können. Durch die Prüfung seitens eines Beirates bekommen sie die Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben und ihren Expertenstatus hervorzuheben. mooci ist die erste digitale Instanz für Qualität in der ästhetischen Medizin, bei der jeder Arzt nach einer erfolgreichen Prüfung ein Gütesiegel erhält.

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