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Crowdfunding

Übernahme

startup300 hält jetzt 87 Prozent der Crowdinvesting-Plattform Conda

Michael Eisler (Vorstand startup300 AG), Daniel Horak (Vorstand Conda AG), Hannes Schlager (Brandl & Talos), Bernhard Lehner (Vorstand startup300), Martin Kollar (Brandl & Talos), Paul Pöltner (Vorstand Conda AG) und Hans Zavesky (Aufsichtsratsvorsitzender Conda AG) beim Deal-Signing. © startup300/Conda
Michael Eisler (Vorstand startup300 AG), Daniel Horak (Vorstand Conda AG), Hannes Schlager (Brandl & Talos), Bernhard Lehner (Vorstand startup300), Martin Kollar (Brandl & Talos), Paul Pöltner (Vorstand Conda AG) und Hans Zavesky (Aufsichtsratsvorsitzender Conda AG) beim Deal-Signing. © startup300/Conda

Ende 2018 angekündigt, wird die Übernahme der Conda AG durch die Linzer startup300 AG nun schrittweise vollzogen. Mittlerweile stehen 87 Prozent der Crowdinvesting-Plattform im Besitz der Linzer Gruppe, die ein Startup-Ökosystem aufbauen will. „Wir haben nun insgesamt 87% an der Conda AG durch Ausgabe von 257.169 junge Aktien der startup300 AG übernommen“, heißt es dazu seitens startup300. „Ein rechtlich und bilanziell extrem aufwendiges Verfahren der Sachkapitalerhöhung bei der startup300 AG konnten wir damit erfolgreich umsetzen.“ Parallel dazu soll unabhängig davon eine Barkapitalerhöhung laufen.

Nun sollen in einem letzten Schritt die verbleibenden 13 Prozent ebenfalls übernommen werden. Conda, eine der ersten Crowdinvesting-Plattformen im deutschsprachigen Raum, hat sich über die Zeit gewandelt. Derzeit stehen zwei Dinge im Fokus: Zum einen will man künftig vermehrt so genannte Security Token Offerings (STOs) abwickeln. Dabei können etwa Anteile, Stimmrechte, Genussrechte, Umsatz- oder Gewinnbeteiligungen an Unternehmen in Form eines Token erworben von Investoren erworben werden.

+++ startup300 übernimmt Crowdinvesting-Pionier Conda +++

Security Token Offerings im Kommen

Bei STOs – Blockpit und Blue Power – kommt die von Conda entwickelte Blockchain-basierende Technologie bereits zum Einsatz. Dieses Jahr sollen noch weitere STOs folgen. Auch die Wiener Crypto-Firma Bitpanda plant, mit dem 2020 startenden Launchpad STOs durchzuführen – etwa auch im Startup- und im Immobilienbereich (Trending Topics berichtete).

Zum anderen hat Conda eine Whitelabel-Lösung für Crowdfunding-Kampagnen entwickelt, die etwa beim FH Technikum Wien, beim Roten Kreuz NÖ oder von Immobilienentwicklern eingesetzt werden sollen. Im Crowdinvesting-Geschäft in Österreich spielt Conda einer analyse von CrowdCircus zufolge nur mehr eine kleinere Rolle. Die vom Volumen her größten Kampagnen des ersten Halbjahres machten Home Rocket, Rendity und dagobertinvest, die allesamt auf Immobilienprojekte spezialisiert sind. In den nächsten Wochen sollen sechs neue Crowdinvesting-Projekte in Österreich und Deutschland starten.

+++ Crowdinvesting: Erstes Halbjahr brachte mehr als 30 Millionen Euro an Zuflüssen +++

startup300 ist auch Investor von Trending Topics.

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