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Startup L. Jackson: Satire-Account auf Twitter macht sich über Silicon Valley und Start-ups lustig

Die Waffe des anonymen Satirikers: Twitter.
Die Waffe des anonymen Satirikers: Twitter.

San Francisco, die Hochburg der Start-up-Welt, hat eine neue Ikone. Nein, es ist kein CEO einer Muli-Billion-Dollar-Company und auch kein Start-up-Gründer, der exorbitante Investmentsummen bekommen hat, sondern ein Twitter-Account. Unter dem Pseudonym Startup L. Jackson schreibt ein Unbekannter ziemlich pointierte Satire über das Silicon Valley, die dort präsenten Tech-Unternehmen und die Start-up-Kultur. Der oder die Unbekannte (Risikokapitalgeber Marc Andressen ist sich ziemlich sicher, zu wissen, wer Startup L. Jackson ist und meint, er oder sie verdiene Respekt) ist mittlerweile so berühmt, dass es auf der Webseite Product Hunt eine Fragestunde (ein so genanntes „Ask Me Anything“, kurz AMA) gab. Ihm wurden dort gar ernsthafte Fragen zu Start-up-Strategien gefragt.

Die Nutzer, vorrangig selbst Start-up-Gründer, stellten fast so viele Fragen an Startup L. Jackson wie vor einiger Zeit an Superstar Ashton Kutcher – in weiteres Zeichen dafür, dass der Satire-Account den Nerv der Branche getroffen hat. Geschätzt wird Startup L. Jackson, der mittlerweile eigene T-Shirts für die Fans produzieren lässt, wohl vor allem deswegen, weil er mit viel Fachwissen über Tech und Start-ups zumeist den Nagel auf den Kopf trifft.

Liebe zu Hip Hop

Sein Twitter-Account hält bei fast 60.000 Followern. In einem Interview sagte der Macher kürzlich das in Handvoll Leute wüssten, wer er ist, aufgrund seiner Hip-Hop-Leidenschaft mutmaßten schon einige, dass niemand geringerer als Starinvestor Ben Horowitz hinter dem Account steckt (auf Tumblr gibt es übrigens auch ausführlichere Texte). Hier ein Auszug aus den Twitter-Ergüssen von Startup L. Jackson:

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