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Matching Day

START:IP: Technologien suchen am 30. Jänner GründerInnen

Wer gründen will, braucht vorrangig eine gute Idee – womit aber in der Regel nur die erste Hürde geschafft ist. Deckt die Idee einen Bedarf? Gibt es vielleicht ähnliche Konzepte oder bereits funktionierende Lösungen? Fragen, über die sich viele Gründer den Kopf zerbrechen. Hier setzt START:IP an. Die Initiative des universitären Gründerservice INiTS überprüft Technologien aus verschiedenen Forschungsbereichen auf ihre kommerzielle Verwertbarkeit hin und bietet sie interessierten Gründern und Unternehmen an.

Erfindungen suchen Abnehmer

Insgesamt 17 bahnbrechende Erfindungen aus fünf Ländern der CEE-Region werden am 30. Jänner von den Erfindern selbst vorgestellt und warten auf unternehmerische Abnehmer. ForscherInnen, die sich entschlossen haben, ihre Technologie im Rahmen von START:IP anzubieten, erhalten zudem Beratung und Schulung darin, wie sie ihre Erfindungen ins rechte Licht rücken. Wer interessiert ist: Alle Informationen, Patentschriften, wissenschaftliche Hintergrundinformationen, Videos und weitere Materialien können dabei nach Registrierung auf der Webseite bis zum 29. Jänner eingesehen werden.

Unternehmen und Entrepreneure dabei

Dr. Markus Pietzka, Programm Manager von START:IP, zeigt sich bereits gespannt: „START:IP stoßt auf großes Interesse seitens der Industrie. Die Teilnahme zugesagt haben bereits unter anderem folgende Unternehmen: Infineon, Hirtenberger, Greiner, Buhler und Palfinger. Primäres Ziel ist es, Technologien zu identifizieren, die komplementär zum eigenen Technologieangebot sind, und dafür passende Kooperationsmöglichkeiten zwischen Industrie und Universität zu prüfen.“

+++Start:IP: Gründer können Unis jetzt Technologien abkaufen und Startups daraus bauen+++

Am 30. Jänner treffen dann im Rahmen des „START:IP Matching Day“ im TUtheSky ErfinderInnen und GründerInnen auf einander, um auszuloten, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit gewinnbringend sein kann.

Die Technologien und Patente im Überblick:

  • Heat Pump & Cogeneration: Kraft-Wärme-Kopplung, mit der der Wirkungsgrad von Wärmekraftwerken deutlich gesteigert werden kann, was neben einer Kostenersparnis auch eine Senkung von CO2 Emissionen zur Folge hat
  • PoroSolv: Prozesstechnologie für die Pharmaindustrie, mit deren Hilfe die Wasserlöslichkeit von Wirkstoffen erhöht und gleichzeitig umweltfreundlicher hergestellt werden kann
  • FideliCell: Verfahren zur Vereinheitlichung von Zellproduktion im großen Maßstab, d.h. Verhinderung von Mutationen. Dies ist insbesondere bei der Stammzellentherapie von Bedeutung
  • BrailleRing: Innovatives Gerät zum Auslesen von Blindenschrift auf Displays und Monitoren, das in der Bedienung und in der Wartung einfacher und deutlich komfortabler ist als herkömmliche Lösungen
  • Plasma Swing: Mechanische Apparatur, mit der nunmehr die Vorteile der Plasmatechnologie für die Oberflächenbehandlung von in Form und Material unterschiedlichsten Werkstücken genutzt werden können
  • Chilly Plating: Ein Verfahren, das die Beschichtung von Kunststoff mit Platin oder Paladium bei niedrigen Temperaturen ermöglicht, wie dies in der Fotovoltaik oder bei Brennstoffzellen zur Anwendung kommt
  • Green Machining: Methode, bei der Kühl- und Schmiermittel vorabgemischt und automatisch dosiert in den Fräsvorgang integriert werden. Damit gelingt eine maschinenschonendere, energie- und CO2-sparende Bearbeitung von sehr harten Materialien
  • LiverBIS: Nicht-invasive, zuverlässige und kostengünstiges Messgerät zur Diagnose von nicht alkoholischer Fettlebererkrankung als Alternative zu herkömmlicher Biopsie
  • Peridocure: Neuartige Doppelmembran zur effektiven Behandlung von Paradontose
  • Trauma-on-a-Chip: Testverfahren zur Simulation von Gewebsverletzungen auf einem Bio-Chip, mit dem die Entwicklung von Medikamenten zur Wundbehandlung verbessert werden kann
  • ALDOX: Ein biotechnologisches Verfahren mit dem aus überschüssiger Molke Oxydations- und Pflegemittel gewonnen werden können
  • K.U.R.T.: Kurbelbasierter Rollstuhlantrieb mit folgenden Vorteilen gegenüber herkömmlichen Rollstühlen – höherer Wirkungsgrad, gelenksschonend, gesundheitsfördernd
  • Smart Orange: Neue Quantenpunkte, die eine bessere Farbkraft und Auflösung von Monitoren und Mikroskopen ermöglichen und dabei ungiftig sowie energieeffizient ist (Solarpanele) und zudem Kostenersparnisse erlaubt
  • Vaccine Booster from the Sea: Wirkstoffverstärker für Impfstoffe ohne Nebenwirkungen, der zusätzlich Vorteile bei der Kühlkette und in der Lagerung verspricht
  • Tomato Savior: Umweltfreundlicher biologischer Wirkstoff zur Behandlung der Fleckenkrankheit von Tomaten. Im Vergleich zur kupferbasierten Methode ist das Verfahren auch günstiger und erfüllt neueste EU-Vorschriften
  • Electrical Grids Protection: Einfaches und kostengünstiges Verfahren, das die Frequenzstabilität von Stromnetzwerken deutlich verbessert. Damit können Stromausfälle verhindert werden
  • Fluoroscan: Scanner zur Qualitätskontrolle und -sicherung von Bitumen für Ölindustrie-, Straßenbau-, Dach-/Kellerabdichtungen

Das genaue Programm für den Matching Day am 30. Jänner lässt sich hier abrufen. Die Registrierung ist noch bis zum 29. Jänner möglich.

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