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„Start-up Idea Competition“: Das sind die Sieger des Science Park-Wettbewerbs

Seedcup-Gründerin und "Start-up Idea Competition"-Siegerin Agatha Sowinski © Seedcup
Seedcup-Gründerin und "Start-up Idea Competition"-Siegerin Agatha Sowinski © Seedcup

Am 6. April fand die 15. Auflage des Wettbewerbs „Start-up Idea Competition“ des Science Park Graz online statt. Wie jedes Jahr haben die Juroren die vielversprechendsten steirischen Jungunternehmen aus sechs unterschiedlichen Bereichen ausgezeichnet. Unter den Gewinnern waren unter anderem eine neuartige Autobremse, Einwegbecher aus Kaffeesatz oder eigens hergestellte Proteine für Impfstoff-Tests. Die Sieger haben insgesamt 12.000 Euro als Preis erhalten.

„Die Protagonisten unseres Ideenwettbewerbs liefern mit ihren Visionen und Geschäftsmodellen den Beweis, dass auch in Krisenzeiten neue Impulse entstehen können – diese Chancen wollen wir letztlich mit dem Ziel nutzen, universitäre Forschung und Entwicklung in reale Arbeitsplätze zu verwandeln“, erklärt Martin Mössler, Geschäftsführer des Science Park Graz.

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Die Sieger der Start-up Idea Competition

Sieger im Bereich „Energy & Environment“ war das aus Grambach stammende Startup Flixbill, das es sich zum Ziel gemacht hat, den Kassenbeleg digital zu machen: Konkret werde dabei der Beleg kontaktlos auf das Smartphone übertragen. „Alle Rechnungen sind dadurch an einer Stelle zentral abrufbar, die umweltschädliche Zettelwirtschaft gehört der Vergangenheit an“, erklärt Gründer Alexander Winkler.

Den Sieg im Bereich „Mobility“ hat GreenBrakes errungen. Das Grazer Jungunternehmen hat eine elektromechanische Bremse entwickelt, die mit einem winzigen E-Motor anstelle von Hydraulik, Pneumatik oder Kraftverstärker auskommen soll. „Dieser Elektromotor ist schlichtweg schneller darin, Druck auf die Bremsbakken auszuüben. Das bringt eine schnellere Reaktion und damit vor allem mehr Sicherheit auf den Straßen“, sagt Geschäftsführer Marcel Alper.

BisyBios heißt das Sieger-Startup im Bereich „Health“. Gründerin Claudia Rinnofner produziert mittels Hefe eigene Proteine, die in Zukunft bei Impfstoff-Tests zum Einsatz kommen. „Proteine sind schon heute die Basis für Impfungen und ermöglichen die gezielte Suche nach Antikörpern“, erklärt Rinnofner. Ihr zufolge ist es möglich, durch die Proteine Alternativen zu Antibiotika zu erforschen.

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In der Kategorie „Special Societal Impact“ konnte das Startup Seedcup triumphieren. Das Unternehmen hat eine Hightech-Maschine entwickelt, die Kaffeesatz zu einem komplett biologisch abbaubarem Einwegbecher mit rein natürlichen Verbundstoffen presst. Nach Gebrauch zersetzte sich der Becher in Kontakt mit der Erde innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Die Jungfirma Perceive 3D hat im Bereich „Digital Economy & ICT“ gewonnen. Das Team hat eine Echtzeit-3D-Scan-App für das Smartphone entwickelt, das vor allem Hobbykünstlern und Content-Produzenten dienen soll.

Im Bereich „Space“ hat das Grazer Startup „Charge Made Good“ den ersten Platz erreicht. Gründer Andrew Cass hat ein Konzept für energiesparende Segeljachten entworfen. Durch ein neuartiges Propellerdesign sowie smarte Steuer-Algorithmen soll der Stromverbrauch deutlich niedriger werden. „Im Vergleich zu aktuell vorhandenen Schiffen kann eine weitaus höhere Reichweite erzielt werden „, fügt Cass hinzu.

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