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SPÖ-Startup-Sprecherin Elisabeth Hakel zieht sich aus der Politik zurück

SPÖ-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel. © Katsey Photography
SPÖ-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel. © Katsey Photography

Nach der Wahl am 15. Oktober ist Schluss für die SPÖ-Startup-Sprecherin Elisabeth Hakel. Sie widmet sich neuen Aufgaben abseits der politischen Bühne. Ein paar knappe Sätze auf Facebook zum baldigen Abschied: „Nach 20 aufregenden, intensiven, spannenden, lehrreichen und ereignisreichen Jahren in der Politik ist die Zeit für mich gekommen bald einen neuen Weg einzuschlagen. Ich bedanke mich bei all jenen, die ein Stück des Weges mit mir gegangen sind. Gemeinsam haben wir es geschafft vieles in diesem Land zu verändern.“

Zahlreiche Strukturreformen

Hakel gestaltete das Startup-Paket maßgeblich mit und initiierte kürzlich noch eine Enquete im Parlament, um die Fintech-Landschaft in Österreich zu stärken. Ihre letzten großen Projekte wie der Startup-Campus für Wien und die Kompetenz-Cluster in ganz Österreich müssen sich jetzt auf ihren Nachfolger gedulden.Hakel zog über die steirische SPÖ-Landesliste in den Nationalrat ein und wurde am 28. Oktober 2008 als Abgeordnete angelobt.

Die Schwerpunkte ihrer Abgeordnetentätigkeit lagen im Bereich Infrastruktur, Kultur und Wirtschaft. In der Startup-Szene lag ihr die Gleichberechtigung der Geschlechter besonders am Herzen, wie ihr Engagement für die Female Founders zeigte. Zudem setzte sie sich für die Lohnnebenkostensenkung für KMU ein und plädierte für eine Reform der Sozialversicherungen.

„Kein Generationenwechsel in der SPÖ“

Mitte Juli hatte Hakel in einem Interview mit dem Standard noch verkündet, dass „sie gerne noch eine Legislaturperiode anhängen würde.“ Allerdings schätzte sie ihre Chancen gering ein. Gewerkschafter und Regierungsmitglieder würden „Anspruch auf ein Mandat stellen.“ Einen Generationenwechsel innerhalb der SPÖ „würde sie nicht erkennen.“ Morgen, am 3. August, soll die vorläufige Liste stehen. Hakel war durch keinen Landeslistenplatz gesichert und hätte einen guten Platz auf der Bundesliste gebraucht. Ob die Partei mit diesem Vorgehen die selbst festgeschriebene Frauenquote von 40 Prozent erreicht, bleibt abzuwarten.

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