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Speedinvest und Constantia New Business investieren in das Berliner Datenschutz-Startup Aircloak

Das Berliner Aircloak-Team. © Aircloak
Das Berliner Aircloak-Team. © Aircloak

Der Wiener Startup-Fonds Speedinvest und die Wiener Constantia New Business haben gemeinsam mit der Max-Planck Gesellschaft und Elephant & Castle Capital aus Berlin 1,1 Millionen Euro Risikokapital für das Berliner Startup Aircloak bereit gestellt. Dessen Gründer Felix Bauer, Sebastian Probst Eide und Paul Francis haben sich 2014 auf das Thema Datenschutz spezialisiert. Ihre Software hilft Unternehmen etwa aus der Finanz-, aus der Telekom- oder der Medizin-Branche, persönliche Daten von Kunden oder Patienten Datenschutz-konform zu verarbeiten.

Die Datenschutzverordnung (DSGVO) der EU wird im Mai 2018 in Kraft treten und sieht Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Umsatzes für Unternehmen vor, die die neuen, strengen Regeln brechen. Mit „Aircloak Insights“ bietet das Berliner Startup eine Software an, die es erlaubt, Nutzerdaten zu anonymisieren (nicht nur pseudonymisieren) und diese Daten trotzdem mit Partnern und Kunden zu teilen. Gleichzeitig sollen Unternehmen, die die Software lizensieren, Kosten bei der Compliance sparen zu können.

Die französische Datenschutzaufsicht CNIL hat das Aircloak-Tool bereits geprüft und befunden, dass es mit den europäischen Richtlinien konform geht. Das könnte der Firma aus Berlin demnächst viel Auftrieb geben. Aktuell arbeiten in der gesamten EU große wie kleine Unternehmen emsig daran, im Mai für die DSGVO gerüstet zu sein.

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