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Speedinvest führt 1,4-Millionen-Euro-Investment in britisches FinTech-Startup ClauseMatch an

ClauseMatch-CEO Evgeny Likhoded. © ClauseMatch
ClauseMatch-CEO Evgeny Likhoded. © ClauseMatch

Das britische Startup ClauseMatch hat in einer Finanzierungsrunde über 1,4 Millionen Euro den Wiener Startup-Fonds Speedinvest als Lead-Investor an Bord genommen. Zu den weiteren Geldgebern zählen SparkLabs Global Ventures, TechStars, sowie Business Angels wie Tom Glocer (Ex-CEO von Thomson Reuters) und Cristobal Conde (Ex-CEO von Sungard). Laut Speedinvest-Chef Oliver Holle böte ClauseMatch einen SaaS-Dienst, der „veraltete Arbeitsweisen überholen und „Effizienz in ein überreguliertes Umfeld bringen“ könne. Das frische Geld soll in die Internationalisierung des Produkts gesteckt werden.

Cloud statt PDF

ClausMatch bietet seinen Kunden (u.a. Barclays) eine kollaborative Online-Software für Finanzinstitute an, mit dem interne Prozesse bearbeitet werden können. Ursprüngliche Idee war, das Versenden von zahlreichen unterschiedlichen Versionen und das Speichern von Kommentaren und Freigaben in E-Mails zu vereinfachen. Mit dem Tool sollen Teams in Compliance, Legal, Finance, Operations und Risk Zeit und Mühe sparen, wenn es um das Bearbeiten und Freigeben von Dokumenten geht. Verwendet wird das Tool einfach im Browser, es soll das Herumsenden von PDFs und Word-Dateien ersetzen.

Dass Clausematch Barclays als Kunden gewonnen hat, ist kein Zufall: Das Startup der beiden Gründer war im Accelerator-Programm von Barclays. Ins Portfolio von Speedinvest passen die Briten gut, immerhin hat sich der Wiener Risikokapital vor mehreren Jahren auf den Bereich FinTech spezialisiert und wird von CBInsights zu den wichtigsten FinTech-Investoren Europas gezählt.

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