Risikokapital

Speedinvest erhöht seinen zweiten Start-up-Fonds auf 90 Millionen Euro – Hermann Hauser an Bord

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Oliver Holle, der CEO von Speedinvest. © Speedinvest
Oliver Holle, der CEO von Speedinvest. © Speedinvest

Wie der Wiener Start-up-Investor Speedinvest soeben gegenüber TrendingTopics.at bestätigt hat, hat man den Start-up-Fonds Speedinvest II, der im März 2015 bekannt gegeben wurde (TrendingTopics.at berichtete), auf 90 Millionen Euro erhöht. Das sind nach Adam Riese also 32 Mio. Euro zusätzlich zu den 58 Millionen, die man Anfang des Jahres aufgestellt hat. Bis dato hat Speedinvest 14 Investments in Start-ups getätigt und mit Shpock, wikidocs, KochAbo, JobLocal und Grin auch schon fünf Exits geschafft.

Mit Speedinvest II hat der Wiener VC bis dato in mehr als vier Millionen Euro in Start-ups gepumpt, im Schnitt bekommt eine Jungfirma etwa 500.000 Euro. Bekannt sind Investments in Ungarn (enbrite.ly), in Estland (Investly), in Großbritannien (Curve), in Österreich (in die Projekte iMobility der ÖBB, das Startup Studio, die Online-Community Bikemap sowie das Start-up Hitbox), in Bulgarien (Dronamics und Metrilo)  sowie in Deutschland (Inkitt). Speedinvest plant, pro Jahr zehn bis 15 neue Investments zu machen, vor allem auf den deutschen Markt ist man scharf. Dort ist man ab Jänner 2016 mit Marie-Hélène Ametsreiter in München vertreten.

Hermann Hauser mit an Bord

Zu den bisherigen Geldgebern des Fonds (u.a. aws, Runtastic, Shpock, Wikidocs, Red Bull, Eva Dichand, Russmedia, T-Mobile-Austria-Chef Andreas Bierwirth oder NEOS-Nationalratsabgeordneter Niko Alm) sind einige neu dazugekommen, darunter Harti Weirather (WWP), Alfred Autischer und Oliver Auspitz. Bekanntester Name ist wohl der „Steve Jobs von Großbritannien“, der gebürtige Österreicher Hermann Hauser. Er ist mitverantwortlich für den Erfolg des Tech-Clusters in Cambridge und hat u.a. über Amadeus Capital Partners in mehr als 100 Start-ups investiert. Größte Leistung von Hauser ist wohl die Mitentwicklung der ARM-Prozessoren, die heute quasi alle Smartphones, Tablets und viele andere mobile Computer antreiben.

Dieses Jahr ist Hauser mit dem Engagement beim Wiener Immobilien-Start-up Zoomsquare (TrendingTopics.at berichtete) und dem Start des „Institute for Entrepreneurship Cambridge-Tirol“-Programm (I.E.C.T.) in Innsbruck in Österreich aktiv geworden. Außerdem hat sich bei Speedinvest II auch der Venture-Fonds New Enterprise Associates (NEA, u.a. Cloudflare, Uber) mit fünf Millionen Euro beteiligt und Anschlussfinanzierungen im Rahmen von weitere 50 Millionen Euro in Portfolio-Firmen von Speed­invest in Aussicht gestellt.

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