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SpeedInvest: Der Wiener Start-up-Investor hat 58 Millionen Euro Risikokapital aufgestellt

Jürgen Furian, Oliver Holle, Andreas Tschas und Hansi Hansmann schieben eine nicht immer ruhige Kugel. © Jakob Steinschaden
Jürgen Furian, Oliver Holle, Andreas Tschas und Hansi Hansmann schieben eine nicht immer ruhige Kugel. © Jakob Steinschaden

Die wichtige österreichische Venture-Capital-Firma SpeedInvest von Gründer Oliver Holle hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz seinen zweiten Start-up-Fonds, für den man 58 Millionen Euro gesammelt hat, bekannt gegeben. „Wir sind der größte aktive Venture-Capital-Fonds Österreichs“, sagte Holle vor Journalisten. Das Geld soll in den kommenden fünf Jahren in 80 bis 100 europäische Start-ups investiert werden. Der Fokus liegt dabei auf vier Bereichen: Fintech, eCommerce, Deep Tech und Emerging Tech (z.B. Robotik, Wearables). Erste Investments in vier Start-ups, darunter zwei österreichische, werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Medienunternehmer an Bord

Das Geld hat SpeedInvest bei über 90 nationalen und internationalen Investoren eingesammelt, die teilweise bekannt gegeben wurden. Aus der heimischen Medienbranche sind Eva Dichand und Russmedia mit an Bord. Unter den Privatinvestoren finden sich unter anderem T-Mobile-Austria-Chef Andreas Bierwirth oder NEOS-Nationalratsabgeordneter Niko Alm. Auch eine Reihe österreichischer Start-ups, darunter Runtastic oder Wikidocs, sind mit Kapital eingestiegen. Weiters ist die staatliche Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) mit sieben Mio. Euro dabei.

Palais Eschenbach als Start-up-Hub

Wichtige Partner des neuen Fonds, der auf den Namen „SpeedInvest 2“ hört, sind der österreichische Business Angel Hans Hansmann und die Initiatoren des Pioneers Festival. Gemeinsam will man in Start-ups im Pre-Seed-, im Seed- und im Series-A-Stadium investieren. Gemeinsam hat man neue Büros im Wiener Palais Eschenbach bezogen, wo auch ein Coworking Space entstehen soll.

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