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Spaces: Niederländischer Co-Working-Space zieht in den Wiener Orbi-Tower

Ein Arbeitsplatz bei Spaces. © Spaces
Ein Arbeitsplatz bei Spaces. © Spaces

Mit Spaces kommt ab Mai ein neuer großer Co-Working-Space nach Wien. Spaces wurde 2015 in den Niederlanden gegründet und 2015 von Regus übernommen, das in 120 Ländern Tausende traditionelle Bürohäuser betreibt. In Wien zieht der Co-Working-Space in den Orbi-Tower. Auf insgesamt fünf der 28 Stockwerke entstehen gerade 89 Büros mit 521 Arbeitsplätzen und fünf Konferenzräumen. Bei Spaces kann eine Mitgliedschaft abgeschlossen werden, die die Nutzung weltweit aller Niederlassungen ermöglicht. Die Preise für diese Mitgliedschaft variieren je nach Location – in Wien wird sie ab 249 Euro monatlich kosten. Spaces will sich von anderen Co-Working-Spaces durch inkludierte Zusatzleistungen wie etwa einen Concierge-Service absetzen, erklärt Spaces-Co-Founder Martijn Roordink gegenüber Trending Topics. In dem neuen Co-Working-Space sollen außerdem Workshops und Veranstaltungen angeboten werden.

Glasfaser-Leitungen und Flughafen-Nähe

Mit der Marke Spaces will Regus eine jüngere Zielgruppe ansprechen und dem Trend zu flexiblen Büro-Angeboten gerecht werden. Der 102 Meter hohe Turm steht seit Sommer 2017  im Büroviertel „TownTown“ im dritten Bezirk und gehört der Bank-Austria-Tochter Real-Invest. Das Gebäude wurde von vorneherein auf flexible Büros ausgelegt und bietet unter anderem Glasfaser-Leitungen auf jedem Stockwerk. Spaces habe den Standort gewählt, weil er zentral ist und verkehrstechnisch ideal angebunden, erklärt Roording. Das „TownTown“-Viertel liegt nahe der U-Bahn-Linie U3 und hat eine gute Autobahn-Anbindung Richtung Flughafen. „Wir haben bereits eine hohe Nachfrage für diese Niederlassung – das zeigt, dass nicht nur die Lage gut ist, sondern auch das Konzept an sich“, sagt Roordink.

Talent Garden eröffnet mit Verspätung

Spaces ist heuer nicht der einzige Co-Working-Space, der in Wien eröffnet. Auch Talent Garden wird 2018 aufsperren – mit rund einem Jahr Verzögerung. Der italienische Startup-Campus hat seine Expansion nach Wien bereits Ende 2016 nach einem 12.-Mio.-Euro-Investment angekündigt. Die Eröffnung war ursprünglich für Frühjahr 2017 angedacht. Offenbar hat sich der Umbau des A1-Gebäudes im 9. Bezirk schwieriger gestaltet als angenommen – Talent-Garden-Vienna-Initiator Martin Giesswein bezeichnete die Immobilie vergangenes Jahr sogar als „ungeeignet“. Weloche Lösung sich für dieses Problem gefunden hat, ist noch unklar. Im Rahmen von „Gründen in Wien“ ist eine Veranstaltung in dem A1-Gebäude im 9. Bezirk angesetzt, bei der die Community nach ihren Wünschen an das künftige Wiener Talent Garden befragt werden soll. Wie Spaces setzt Talent Garden auf flexible Mieter und Networking-Events.

Für Spaces wird Wien nicht die einzige Niederlassung in Österreich bleiben. „Wir arbeiten gerade daran, dass Spaces schon sehr bald auch in anderen Städten in Österreich verfügbar ist“, sagt Roordink. Welche genau das sein werden ist noch unklar.

 

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