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Coronakrise

SmartScan: Dieses Gerät misst Fieber automatisch am Eingang

Der SmartScan im Einsatz. © Kentix
Der SmartScan im Einsatz. © Kentix

Das Unternehmen Kentix aus Idar-Oberstein in Deutschland hat den „SmartScan“ entwickelt, eine Lösung, die die Körpertemperatur zwischen den Augen misst und damit präventiv gegen das Coronavirus eingesetzt werden kann. Entwickelt hat Kentix das Gerät in lediglich drei Wochen.

Eigentlich entwickelt und baut Kentix Systeme zum Umgebungsmonitoring von kritischen Infrastrukturen. In er aktuellen Krise habe man sich gefragt, welchen Beitrag Kentix als Unternehmen leisten kann. Die Idee: Völlig Konzentration und alle Ressourcen auf die Entwicklung des SmartScan. Der ist so innerhalb von nur drei Wochen entstanden. Beim SmartScan handelt es sich um eine Art digitale Einlasskontrolle, die automatisch die Körpertemperatur aller Personen misst, die beispielsweise ein Unternehmen betreten möchten. Gemessen wird die Temperatur zwischen den Augen. Das passiert vollkommen automatisch. Optional lässt sich der SmartScan auch mit der Eingangstür koppeln. Einlass wird also nur dann gewährt, wenn die Körpertemperatur im Normalbereich liegt.

„Nützliches Screening-Instrument“

Fieber stelle ein nicht obligates, unspezifisches Symptom dar, erweise sich jedoch im Hinblick auf Infektionen wie beispielsweise eben dem Corona-Virus als sehr nützliches Screening-Instrument, heißt es von Kentix. Fieber ist aber auch die mit Abstand häufigste Erstdiagnose bei COVID-19 (laut WHO Report 2/2020: 87,9 % Patienten  mit Fieber bei COVID-19). Jede Infektion, die also frühzeitig erkannt wird, „rettet potentiell mehrere Leben“. Die Erhebung der Daten passiert komplett anonym, das System ist demnach auch DSGVO-konform. Wer mag, kann die erhobenen Daten aber über eine Schnittstelle der Öffentlichkeit (bzw. Institutionen) zur Verfügung stellen, um bei der Vorhersage von Hotspots zu helfen. Das nachfolgende Video erklärt das System noch ein wenig genauer:

SmartScan: Überschaubare Kosten

Das SmartScan-System lässt sich laut dem Hersteller einfach installieren und betreiben. Der Kostenaufwand hält sich jedenfalls in Grenzen: Ein SmartScan kostet 695 Euro, zuzüglich optional erhältlicher Erweiterungen. Die Software ist im Preis enthalten. Ab Anfang Mai kann Kentix die vorbestellten Produkte ausliefern.

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