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Smart City Lab: Braintribe und UNO-Programm lassen Startups in Wien an Zukunft der Städte arbeiten

Das Smart City Lab in Wien. © Braintribe
Das Smart City Lab in Wien. © Braintribe

Im siebten Wiener Bezirk entsteht derzeit ein neuer Hub, in dem künftig Unternehmen und Startups an Smart-City-Lösungen arbeiten sollen. In der Kandlgasse 19-21 hat die Wiener Software-Firma Braintribe, die im Dezember 2017 ein Millioneninvestment erhielt (Trending Topics berichtete), den Co-Creation-Space Firestarter eingerichtet, der das neue Smart City Lab beherbergt. Dieses Lab, in dem Jungfirmen zu Themen wie Energieeffizienz, urbane Mobilität, erneuerbare Energien oder Müll-Management werken sollen, wird am 22. Mai offiziell eröffnet.

Neben Braintribe ist mit der OiER (Organization for International Economic Relations) auch eine Organisation der UNO mit an Bord, die wiederum gemeinsam mit der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) das Programm United Smart Cities umsetzt. Dieses Programm sieht auch die Finanzierung von Projekten vor und wird von Wien aus geleitet.

Erste Showcases

So weit, so kompliziert. Das Smart City Lab jedenfalls soll dazu beitragen, dass Städte lebenswerter werden, immerhin rechnet die UNO bis 2030 mit fünf Milliarden Menschen, die in urbanen Gebieten, teilweise auf engstem Raum, zusammenleben werden. Braintribe, die Firma von Gründer Stefan Ebner, hat Interesse daran, dass die Projekte in dem Lab mit ihrer „Tribefire“ getauften Big-Data-Plattform arbeiten. Weitere Technologieanbieter, die für die Umsetzung der Projekte sorgen, sind Solved und Newsdeeply.

Am 22. Mai werden etwa Twingz, eine von Werner Weihs-Sedivy 2010 gegründete österreichische Firma für smartes Energie-Management, DigitalGlobe, eine US-Firma mit Spezialisierung auf Satellitenbilder, oder ReInvent, das an einem Blockchain-basierten Belohnungssystem für Stadtbewohner arbeitet, erste Showcases präsentieren. „Das alles soll im Sinne des Wordings Co-Creation und nicht Co-Working passieren, da im Space gemeinsam an bestimmten Themen gearbeitet wird und eine Community entsteht, die sich gegenseitig pusht“, heißt es seitens der Betreiber.

Weitere Ausbaustufen

Braintribe will seine Co-Creation-Angebote im siebten Bezirk weiter ausbauen. Der Club Chaya Fuera in der Kandlgasse, der Braintribe-CEO Stefan Ebner gehört, unweit der Firestarter-Räumlichkeiten soll als Ort zur Erweiterung dienen. dann werden rund 3.500 Quadratmeter für Startups und Corporates zur Verfügung stehen. Außerdem soll es auch ein Café geben, das jedem offensteht. Insgesamt hat man sich zum Ziel gesetzt, den 7. Bezirk zu einem Hub für FutureTech zu machen, der auch international wahrgenommen wird.

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