Österreich

SLAX: Diese 3 Start-ups ziehen in den neuen Accelerator des Steuerberaters LeitnerLeitner ein

Die Treats-Gründerinnen Camilla Sievers und Ines Grangl sind bei SLAX untergekommen. © Treats.io
Die Treats-Gründerinnen Camilla Sievers und Ines Grangl sind bei SLAX untergekommen. © Treats.io

Die JumpStart-Initiative des Wirtschaftsministeriums und der staatlichen Förderbank Austria Wirtschaftsservice aws, die Ende Juli angekündigt wurde, zeigt erste Auswirkungen. Gestern Abend wurde in Wien der Start des neuen Start-up-Accelerators SLAX (Kürzel für „StartupLeitner Axelerator“) bekannt gegeben, der vom Steuerberater und Wirtschaftsprüfer LeitnerLeitner und dessen Partner Franz Haimerl initiiert wurde. Als CEO des Accelerators, in dem zum Launch drei österreichische Start-ups aufgenommen wurden, fungiert Markus Kainz, der unter anderem bei PricewaterhouseCoopers und später als CEO des Start-ups Courseticket tätig war. LeitnerLeitner versucht sich schon seit einiger Zeit als Start-up-Partner mit einem Mentoring-Programm zu positionieren, in dem Gründer u.a. zu Steuerfragen beraten werden.

Beim JumpStart-Programm werden drei Millionen Euro für Inkubatoren und Acclerators (oder allgemeiner: Start-up-Zentren) bereitgestellt. Im ersten Call Ende 2015 werden von einer Jury insgesamt fünf Inkubatoren bzw. Accelerators ausgewählt, die dann 2016 je bis zu 150.000 Euro bekommen. In einem zweiten Schritt können Start-ups direkt den Geldtopf anzapfen: Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart-Inkubator befinden, sollen für eine weitere Förderung ausgewählt werden, pro ausgewähltem Start-up ist eine maximale Förderung von 22.500 Euro vorgesehen.

Mentoren von Almdudler, HP, Microsoft und Zotter

Die drei Start-ups (siehe Liste unten) bekommen in dem dreimonatigen Programm Zugang zu Mentoren (u.a. Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling, Ulrike Huemer, Chief Information Officer Stadt Wien, HP-Austria-Geschäftsführerin Michaela Novak-Chaid, Josef Zotter, Eigentümer der Zotter-Schokoladen-Manufaktur und Lukas Keller von Microsoft Österreich), Büroräumlichkeiten, Zugang zu IT-Infrastruktur sowie 5.000 Euro in Cash. Am Ende des Programms sollen die Start-ups die Möglichkeit bekommen, vor potentiellen Investoren zu pitchen. Die Jungfirmen müssen keine Anteile an LeitnerLeitner abgeben, vielmehr dürfte sich der Steuerberater erhoffen, sich einen Namen in der jungen Branche zu machen und die vielleicht bald größeren Firmen als Kunden zu gewinnen.

Das sind die drei ersten Start-ups, die bei SLAX aufgenommen wurden:

1. Treats

Wie kürzlich auf TrendingTopics.at berichtet, ist Treats eine Jungfirma der Gründerinnen Camilla Sievers und Ines Grangl, die im Online-Shops gesunde Snacks verkauft. Vor allem Firmenkunden sollen ihre Mitarbeiter so untertags mit verschiedenen Nuss- und Trockenfrüchten sowie Power-Riegeln versorgen können. Den Unternehmen werden höhere Produktivität und weniger Krankentage versprochen.

2. The Social Bet

Das Start-up The Social Bet bietet seinen Nutzern zum einen Gewinnspiele, zum anderen private Tipprunden für Online-Freunde. Getippt werden kann auf Sport wie Fußball, Formel 1 oder eSports, zu gewinnen gibt es was sonst, verschiedene Preise (z.B. Gutscheine für Online-Shops). Für Unternehmen soll das Online-Portal eine Möglichkeit für digitales Marketing werden – derzeit ist etwa win2day als Sponsor eines Tippspiels vertreten.

3. Physiobox

Beim Start-up Physiobox geht es um die Erstellung einer digitalen Patientenmappe, die Physiotherapeuten die Behandlung und Kommunikation mit den Patienten erleichtern soll. Die für mobile Geräte optimierte Anwendung soll nicht nur die Erfassung der Patientendaten ermöglichen, sondern Trainingspläne und Übungen in Wort und Bild für den Patienten zu Hause abrufbar machen.

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