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SkinScreener: Hautkrebs-App erhält sechsstelliges Investment

medaia-Geschäftsführer Michael Tripolt mit SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig. © SFG
medaia-Geschäftsführer Michael Tripolt mit SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig. © SFG

Mit einer App namens SkinScreener hat das Grazer Startup medaia eine Möglichkeit entwickelt, um mit dem eigenen Handy mittels künstlicher Intelligenz frühzeitig Hauttumore zu erkennen (Trending Topics berichtete). Die App ist EU-weit zertifiziert und bietet laut der Jungfirma 95 Prozent Zuverlässigkeit. Es gebe in Europa bereits 30.000 Nutzer:innen. Nun verbucht medaia einen weiteren Erfolg: Die in Wien ansässige Valnon Holding beteiligt sich durch ein sechsstelliges Investment an SkinScreener.

Skin Screener: Grazer App erkennt per AI frühzeitig Hauttumore

„Dynamischer Expansionskurs“

„Ich freue mich, mit der Valnon Holding einen strategischen und finanzkräftigen Partner begrüßen zu dürfen. Gemeinsam möchten wir unseren dynamischen Expansionskurs in und außerhalb Europas fortsetzen. Unsere Mission ist es, KI für medizinische Anwendungen zu entwickeln, die das Potential haben, die individuelle Gesundheit unabhängig von der lokalen medizinischen Infrastruktur zu verbessern. Mit SkinScreener ist uns dies bereits gelungen“, sagt medaia-Gründer Michael Tripolt.

Skinscreener zeigt das Risiko von Hautkrebs anhand der bildlichen Analyse durch die Handykamera in drei Stufen an. Zwar ist der Download kostenlos, jedoch fallen nach zwei kostenlosen Scans für weitere Gebühren an. Es gibt dabei drei Preismodelle. Für zehn Scans müssen User:innen 9,99 Euro zahlen, für unlimitierte Scans für drei Monate 19,99 Euro. Die Premium-Version bietet unbegrenzte Scans für ein Jahr zum Preis von 24,99 Euro.

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SkinScreener in englischem Raum populär

Derzeit steht das Medizinprodukt in Österreich und Deutschland sowie in Großbritannien und Irland sowohl im App Store als bei Google Play zum Download zur Verfügung. Laut medaia hat der englische Markt mit 41 Prozent Marktanteil den deutschsprachigen mittlerweile sogar überholt. Die nächsten Expansionsschritte seien mit Frankreich, Italien sowie Spanien bereits geplant – Australien und die USA sind neue Zielmärkte.

„Mit SkinScreener verfügt medaia über die weltweit führende KI zur frühzeitigen Erkennung von Hautkrebs. Wir sehen nicht nur das große internationale Wachstumspotential, sondern möchten auch dazu beitragen, das Bewusstsein für die Hautkrebsvorsorge und somit die Heilungschancen von Millionen von Menschen zu erhöhen“, sagt Stefan Liechtenstein, Geschäftsführer der Valnon Holding, zu der Investition.

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