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Sindbad: Fürstliche Spende für die Kämpfer gegen Jugendarbeitslosigkeit

Matthias Lovrek (GF Sindbad), Tatjana Lattorff, Prinzessin von und zu Liechtenstein, Prinz Constantin von und zu Liechtenstein, Mag.a Judith Pühringer, Joseph Kap-herr (GF Sindbad), Dr. Alexander Leeb. © Sindbad Social Business
Matthias Lovrek (GF Sindbad), Tatjana Lattorff, Prinzessin von und zu Liechtenstein, Prinz Constantin von und zu Liechtenstein, Mag.a Judith Pühringer, Joseph Kap-herr (GF Sindbad), Dr. Alexander Leeb. © Sindbad Social Business

2016 sind sie angetreten, um mit einem Mentoring-Programm jungen Talenten an Brennpunktschulen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern: Das Wiener Social Business Sindbad hat ein neues Konzept entwickelt, um der Jugendarbeitslosigkeit etwas entgegen zu setzen und ist seit dem Start mittlerweile an fünf Standorten in Österreich (Wie, NÖ, Graz, Linz, Innsbruck) vertreten.

Bald sollen es noch mehr Standorte werden. Denn Sindbad hat soeben bekannt gegeben, dass es eine Finanzierung der ganz besonderen Art aufgestellt hat. Denn die Stiftung Fürst Liechtenstein hat sich bereit erklärt, mit einer beträchtlichen Spende den Betrieb und den Ausbau von Sindbad über die nächsten drei Jahre zu finanzieren. Bis 2022 soll Sindbad in jedem Bundesland vertreten sein, auch die Expansion im gesamten deutschsprachigen Raum ist möglich.

Social und unternehmerisch

„Sindbad schafft eine Verbindung zwischen sozialem Engagement und unternehmerischer Professionalität. Wirklich jeder Teilnehmer am Programm profitiert – die Schüler, die Mentoren, die Partnerunternehmen und im Endeffekt die österreichische Gesellschaft. Als Stiftung glauben wir an das Team und die Skalierung dieser Plattform in ganz Österreich und freuen uns deshalb, Sindbad in den kommenden 3 Jahren auf diesem Weg zu begleiten“, so S.D. Prinz Constantin von und zu Liechtenstein, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung.

„Sindbad arbeitet seit 2016 mit vielen Partnern und Weggefährten daran, diese Vision nach ganz Österreich zu bringen. Die Stiftung Fürst Liechtenstein gibt uns dafür noch einmal einen Boost, wie ich ihn bislang in Österreich noch nicht gesehen habe. Diese Verantwortung nehmen wir mit großer Freude an“, so Sindbad-Geschäftsführer Joseph Kap-herr.

Mentoren für Schüler

Er und seine Mitstreiter haben bisher etwa 1.000 Jugendliche in das Programm aufgenommen. Dieses richtet sich an Schüler im 9. Schuljahr (oder darüber), denen ein Mentor zugeteilt wird.Dieser Mentor hilft dem Schüler in der Freizeit, sich auf das Berufsleben vorzubereiten, indem etwa gemeinsam Bewerbungen und Lebensläufe geschrieben oder Bewerbungsgespräche geübt werden. Das Programm ist freiwillig und kostenlos und dauert zwischen 8 und 12 Monaten.

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