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„Silicon Austria“: Österreichische Elektronikindustrie soll mit 280 Millionen Euro gefördert werden

Die Alpen. © Pixabay
Die Alpen. © Pixabay

Jeweils 70 Millionen Euro von Bund und Land, der Rest kommt aus der Industrie selbst: Mit der Initiative „Silicon Austria“ will die österreichische Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren insgesamt 280 Millionen Euro gezielt in Forschungsprojekte an Hochschulen und in Unternehmen in der Steiermark, Kärnten und Oberösterreich stecken, die sich der Elektronik widmen. Das gaben am Montag Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) gemeinsam mit Vertretern aus Industrie und Landesregierungen bekannt.

Konkret geht es um die Standorte Graz, Villach und Linz. Villach soll zur Hauptstadt bei Sensorik und Leistungselektronik werden, in Linz auf Hochfrequenz-Technologien fokussiert, in Graz auf Elektronikkomponenten und deren Zusammenspiel eingegangen werden. Welche Projekte konkret gefördert werden, ist noch nicht klar, möglich ist, dass es sich dabei auch um Pilotfabriken und Fab Labs handelt.

Die Gelder für die Forschungsprojekte sollen ab dem 4. Quartal 2017 vergeben werden, und zwar 50/50 mit öffentlichen und privaten Geldern. Geht alles nach Plan, könnte „Silicon Austria“ 500 Jobs schaffen. Ziel laut Kern sei, dass „Österreich in 10 Jahren im Bereich Mikroelektronik an der Spitze Europas steht.“ Der Wunsch von Minister Leichtfried: „Mikroelektronik Made in Austria“ soll zu einer Weltmarke werden.

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