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Shpock: Neuer Manager soll Werbegeschäft der Flohmarkt-App pushen

Chris Gawor. © Shpock
Chris Gawor. © Shpock

Die aus Wien operierende Flohmarkt-App Shpock gehört seit einigen Monaten der börsennotierten Adevinta, die Online-Marktplätze in 15 Ländern betreibt. Seit dem IPO im April konnte die Aktie ordentlich zulegen. Zuvor kam es bei Shpock in Wien zu massiven Restrukturierungen, die vielen ehemaligen Mitarbeitern den Job kostete.

Werbeprofi aus UK

Nun hat Shpock mit dem Briten Chris Gawor einen Werbeprofi aus Großbritannien an Bord geholt, der das Advertising-Geschäft pushen soll. Er hat rund 20 Jahre Erfahrung im Bereich Digital Advertising und war zuvor bei der Gebrauchtwagen-Plattform Auto Trader oder der News-Seite Mail Online tätig. Als neuer Head of Global Advertising Sales wird er von UK aus die Sales-Teams von Shpock in den drei Märkten Deutschland, Österreich und eben Großbritannien leiten.

“Im Bereich Digitalwerbung ist Großbritannien der ganz klare Innovationsführer in Europa. Wir freuen uns deshalb sehr, mit Chris einen erfahrenen Experten ins Boot zu holen, von dem alle unsere Werbekunden und Agenturpartner in Österreich profitieren können”, so Esteve Jané, CEO von Shpock, in einer Aussendung.

Native Ads pushen

Für Gawor geht es nun darum, den Verkauf von Digital-Werbung in den Apps sowie auf den Webseiten (Desktop wie Mobile) zu pushen. Werbekunden (große Corporates sowie auch KMU) werden vor allem Native Ads angeboten, die auf Basis von Nutzerverhalten personalisiert werden können. Sucht ein Nutzer in der Flohmarkt-App etwa einen Mini-Van, könnte ihm passende Werbung zu einer Autoversicherung oder ein Angebot für Winterreifen angezeigt werden. Oder Mobilfunker können Tarife neben Smartphone-Inseraten schalten.

Native Ads sehen etwa so aus:

Für Shpock soll sich diese Art der Werbung so zu einem wichtigeren Erlösmodell entwickeln. Geld verdient die Firma auch mit In-App-Käufen, mit denen User ihre Inserate besser sichtbar machen können. Durch Entscheidungen bei der Shpock-Mutter Schibsted ist im vergangenen Jahr der Fokus auf rasches Wachstum hin zur Monetarisierung gewechselt – und dabei wird Gawor nun eine Schlüsselrolle spielen.

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