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Shöpy.at: Neuer Online-Shop will Startup-Produkten in der Wirtschaftskrise helfen

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Shöpy.at © Shöpy.at

Shöpy.at, das ist, wenn man so will, der kleine Bruder von Shöpping.at und hat nur eines im Fokus: Startup-Produkte. Heute, Sonntag, startet der Grazer Jungunternehmer Christian Pittner mit Shöpy einen Online-Store ausschließlich für verschiedenste Gadgets von österreichischen Jungfirmen – weil es in der Wirtschaftskrise wichtig sei, dass „bei regionalen Unternehmen eingekauft wird und im Land entsprechend Steuern abgeführt werden“, meint der junge Grazer. „Damit das Geld in unserem Land bleibt, muss ein Online-Marktplatz geschaffen werden, auf dem ausschließlich in Österreich entwickelte oder hergestellte Produkte angeboten werden“, sagt er.

Und so hat er eine ganze Reihe österreichische Startups davon überzeugen können, ihre Produkte in seinem Online-Shop zu listen – gratis, versteht sich. Gelistet sind derzeit rund 50 Produkte. Mit dabei zum Start sind:

  • Tractive
  • Mikme
  • Reeloq
  • Playbrush
  • Sunnybag
  • Luke Roberts
  • Luma Enlite
  • Robo Wunderkind
  • Horus
  • EET
  • andmetics
  • Poleit
  • Zeppy
  • BikerSOS
  • Gusta Garden
  • Samitbox

„Noch nicht so viele Gedanken über ein Geschäftsmodell“

Bei Horus, das eine Smartphone-Hülle mit Fokus auf Privatsphäre anbietet, ist Pittner selbst mit dabei. Geschäftsmodell gibt es derzeit keines für sein neues Projekt. „Das Listening ist kostenlos. Da die Krise momentan viele Unternehmen in Österreich betrifft, habe ich mir noch nicht so viele Gedanken über ein Geschäftsmodell gemacht, und die Zeit genutzt, um den Bedarf der Unternehmen jetzt zu decken und auch Startups zu unterstützen“, sagt er. „Wenn die Website gut ankommt und auch viele Produkte verkauft werden, kann ich mir schon vorstellen, langsam Gebühren einzuführen, jedoch sicher nicht so hoch wie Amazon und Co.“

Wird bei Shöpy kauft, dann wird die Bestellung genauso wie das bezahlte Geld direkt zum Verkäufer weitergeleitet. Die Startups bekommen dann eine Bestell-Mail mit Lieferadresse und verschicken selbstständig – bedeutet auch für Pittner, dass er kein Lager anlegen muss. Das Projekt macht der Student derzeit alleine, er studiert an der FH Joanneum in Graz Industrial Design.

Christian Pittner. © Kunz
Christian Pittner. © Kunz

Sonderangebote zum Launch

Damit der neue Startup-Shop attraktiv ist, bieten einige Startups ihre Produkte vergünstigt an. „Sunnybag Iconic“ gibt es um 79 statt 99 Euro, den „Zeppy Lautsprecher“ um 149 statt 199 Euro oder einen Haustier-GPS-Tracker von Tractive um 39 statt 49 Euro.

Wichtig wird sein, dass Shöpy möglichst viel Kundschaft an die Startups weiterleiten kann. „Das wird sicher der schwerste Punkt“, sagt Pittner. „Ein wichtiger Punkt ist definitiv die Pressearbeit, damit viele Menschen und auch Startups davon erfahren, und sich ebenfalls – wenn sie den Kriterien entsprechen – registrieren. In weiterer Folge wollen wir uns so etablieren, dass neue Startups keine eigenen Shops mehr erstellen müssen, sondern sich bei uns registrieren, da es als Startup anfangs sehr schwer und teuer ist, Traffic auf die eigene Seite zu bekommen.“

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