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Sechsstelliges Investment: Wiener Startup Tapkey holt sich frisches Kapital aus Deutschland

Paul Meier von Witte Digital (links) hat gemeinsam mit Tapkey an "Witte Wave" gearbeitet. © Tapkey

Das Wiener Startup Tapkey hat sich ein sechsstelliges Investment gesichert. Das deutsche Traditionsunternehmen Witte Automotive, das bereits 2017 bei Tapkey eingestiegen ist, hat seine Anteile von 16 Prozent auf 20 Prozent aufgestockt. Mit dem frischen Kapital, soll die Software von Tapkey noch besser in andere Systeme integriert werden. Wie das geht, haben das Wiener Startup und Witte bereits an einem ersten gemeinsamen Produkt vorexerziert: Über die Flottenmanagement-App des deutschen Unternehmens kann jetzt dank der Tapkey-Software auch gleich das Fahrzeug geöffnet werden.

Tapkey konzentriert sich auf Integration in andere Produkte

Das funktioniert, indem die App mit einer in das Fahrzeug integrierten Box („Witte Wave“) kommuniziert, in der der Originalschlüssel des Autos steckt. „Mit Tapkey ist es uns gelungen, unseren Kunden ein einheitliches Markenbild und eine schlüssige User Experience zu bieten“, sagt Paul Meier, Director von WITTE Digital. Tapkey will seine Software nun so weiterentwickeln, dass sie von Partnern über Schnittstellen noch einfacher in deren Systeme eingebunden werden kann. “Die stärkere Verbindung mit Service-Partnern aus Bereichen wie Zustellung, Carsharing, Facility Management und Homecare ist der nächste, logische Schritt”, sagt Tapkey-CEO Gil Hoedl.

Hoedl hat Tapkey 2014 gemeinsam mit Gregor Zehetner, Jochen Schurich und Markus Minichmayr gegründet. Die einfache Integration in andere Produkte über eine API unterscheidet TapKey von Konkurrenzprodukten. Die Tapkey-Technologie steckt mittlerweile in Produkten von sechs verschiedenen Marken, so Co-Founder Zehetner kürzlich im Gespräch mit Trending Topics. Über den eigenen Online-Shop vertreibt das Startup auch eine klassische Smart-Lock-Lösung für Türschlösser wie man sie auch von anderen Anbietern wie dem Grazer Startup Nuki kennt. Für Sicherheit sorgt eine eigene Cloudstruktur.

 

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