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Seasy: Grazer Segel-Startup bekommt sechsstelliges Investment

Das Team von Seasy: Ivana Zemanovicova, Geschäftsführer Niklas Baumgartner, Daniel Machacek und Martin Olsansky. © Seasy
Das Team von Seasy: Ivana Zemanovicova, Geschäftsführer Niklas Baumgartner, Daniel Machacek und Martin Olsansky. © Seasy

Mit einer neuen Finanzierungsrunde will sich das Grazer Startup Seasy für die kommende Segelsaison wappnen. Der oberösterreichische Business-Angel Oliver Sikora und der Salzburger Risikokapitalgeber Next Floor investieren darum gemeinsam eine mittlere sechsstellige Summe in die Expansion des Jungunternehmens. Das nächste Ziel: die europäische Marktführerschaft.

Seasy: Kapital für Expansionsmaßnahmen

„Oliver Sikora und Next Floor bringen nicht nur Kapital, sondern auch Erfahrung in der Skalierung von Unternehmen sowie ein breites Netzwerk ein. Durch diese Unterstützung sind wir der festen Überzeugung, mittelfristig europäischer Marktführer werden zu können“, betont Niklas Baumgartner, der gemeinsam mit Martin Olsansky und Ivana Zemanovicova Seasy gegründet hat. Das Geld soll in Personal, Marketing und Vertriebsmaßnahmen investiert werden. Die Höhe der prozentuellen Beteiligung der Investoren werde „zunächst von weiteren Finanzierungsrunden“ abhängig gemacht.

„Potenzial der Entwicklung ist gewaltig“

„Seasy hat ein gleichermaßen simples, bestens erprobtes und skalierungsfähiges Business-Modell in die bislang wenig digitalisierte Seefahrt gebracht“, betont Business-Angel Oliver Sikora, der das Business-Konzept von Anfang an begleitet und durch seine jahrelange Segelerfahrung maßgeblich zur Entwicklung beigetragen hat. Thomas Bodmer, Geschäftsführer von Next Floor, ortet ebenso hohe Wachstumschancen für Seasy: „Das Potenzial der Entwicklung ist gewaltig. Mit unserer Innovationskraft und unserem breiten Netzwerk im Tourismus wollen wir nun den weiteren Wachstumskurs unterstützen.“

Airbnb für Segler

Das Kernprodukt von Seasy ist eine Vernetzungsplattform zwischen Segler und Marinas – ähnlich wie bei AirBnb (Trending Topics berichtete). In der abgelaufenen Premierensaison habe Seasy über 500 Vermittlungen zwischen 5.000 Seglern und 200 Marinas verbuchen können. Geografisch erstrecke sich der Tätigkeitsbereich zwischen Häfen in Kroatien, Griechenland und Italien. „Aktuell nehmen wir Kurs auf spanische und französische Häfen und wollen so an die 300 Marinas auf unsere Plattform bringen“, erklärt Baumgartner die nächsten Pläne.

Zudem stehe der Sicherheitsaspekt der Plattform weiterhin im Fokus. Baumgartner: „Insbesondere auf See schlägt das Wetter bekanntlich schnell um. Segler sind dann gefordert, innerhalb kürzester Zeit, eine sichere Anlegestelle zu finden – unsere Entwicklung ist dafür maßgeblich.“ Unterstützt wird das Startup dahingehend auch vom Grazer ESA-Business Incubation Center. Die Weltraum-Komponente will Seasy weiter ausbauen. Aktuell arbeite das Startup auch daran, Segler künftig präventiv vor aufkommenden Unwettern zu warnen. „Noch bevor der Segler in Turbulenzen gerät, können wir eine Warnung inklusive mögliche Anlegeplätze via Push-Nachricht übermitteln. Mit unserer Entwicklung können wir die Sicherheit auf See maßgeblich erhöhen.“

Yachthafen-Startup Seasy: „Wollen nächstes Jahr europäischer Marktführer sein“

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