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SDH Global: Was ein kreativer Kopf so alles mit Snack-Automaten macht

Sergio Veros, der Erfinder von SDH Global. © Gerry Frank/ Puls 4
Sergio Veros, der Erfinder von SDH Global. © Gerry Frank/ Puls 4

Die Nummer 2 und die Nummer 6: Das sind die beiden Ziffern, denen sich der Jungunternehmer Sergio Mechelk (DJ-Name Sergio Veros) verschrieben hat. Sie stehen für zwei der insgesamt 17 Sustainable Development Goals (SDGs), also die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die die Vereinten Nationen 2016 ausgerufen haben. Mechelk will nun dabei helfen, dass diese bis 2030 erreicht werden, insbesondere folgende zwei: „Ernährung sichern“ (2) und „Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten“ (6).

Wie will Mechelk das nun schaffen? Mit seinem Projekt SDH Global. Das steht kurz für „Snack, Drink and Help Global“ und soll folgendermaßen funktionieren: Wenn man sich an den Snack-Automaten, die er in Schulen aufstellt, Drinks oder Knabbereien kauft, dann sollen zehn Prozent davon an soziale Projekte etwa in Afrika gehen. So will es Veros jungen Menschen ermöglichen, einfach einen kleinen Beitrag zu leisten. „Während Kunden snacken, werden ihre Münzen die Welt retten“, so der Leitspruch. Wegen Corona hat er das Projekt aber auf unbestimmte Zeit auf Eis legen müssen.

Content-Creator für Ali Mahlodji

Sergio Veros, der Erfinder von SDH Global. © S. Veros
Sergio Veros, der Erfinder von SDH Global. © S. Veros

Jedenfalls sieht der Grundplan folgendermaßen aus: Damit die Konsumenten wissen, wofür sie Geld spenden, werden neben den Snack-Automaten große Plakate aufgehängt, auf denen über die SDGs und die Projekte informiert wird. Der junge Social Entrepreneur hat mittlerweile drei Automaten aufgestellt. Mit einem davon wird mittlerweile auch Geld für soziale Projekte in Europa gesammelt. Anders als in Afrika werden da nicht die SDGs 2 und 6 unterstützt, sondern Nummer 3 und Nummer 13: „Gesundes Leben für alle“ und „Sofortmaßnahmen für die Bekämpfung des Klimawandels“.

„Ich habe schon immer im Bereich Musik, Video und Content gearbeitet. Im Jahr 2018 habe ich nun auch noch ein paar Snack- und Getränkeautomaten übernommen und baue darauf ein neues internationales Konzept. Schon in der 1. Oberstufe habe ich Snacks in meiner eigenen Klasse verkauft, nun, 6 Jahre später, verkaufe ich sie professionell. Nebenbei lege ich auch immer wieder auf oder entwerfe Content für Leute wie Ali Mahlodji“, schreibt er im High-Potentials-Netzwerk.

Die Snack-Automaten haben es ihm überhaupt angetan. Das neueste Projekt: Er will anderen in Kursen beibringen, wie sie mit den Geräten selbst Geld verdienen können. Der Programm dazu heißt Snackautomaten Startup Kurs. Von den SDGs ist da aber dann nichts mehr zu lesen.

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