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Schrott24: Grazer Altmetall-Marktplatz holt sich Uber-Investor FJ Labs an Bord

Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick mit Arne Halleraker von FJ Labs (v.l.n.r.). © splento.com
Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick mit Arne Halleraker von FJ Labs (v.l.n.r.). © splento.com

Einmal in einer Reihe mit Uber, Palantir oder Alibaba genannt werden  – ein Traum für ein Startup. Für den Grazer Schrott-Marktplatz Schrott24 der beiden Gründer Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick könnte dieser Traum demnächst in Erfüllung gehen. Noch steht der FJ Labs noch nicht im Firmenbuch, doch laut Pannenbäcker hat der New Yorker Investor FJ Labs eine nicht näher bezifferte Summe in das Startup investiert. Auch, wie viel Prozent von Schrott24 man an die VC-Firma der beiden Gründer Fabrice Grinda und Jose Marin verkauft hat, will Pannenbäcker nicht verraten.

FJ Labs ist jedenfalls auf Marktplätze spezialisiert und zählt neben Alibaba, Delivery Hero und Uber auch spezialisierte B2B-Marktplätze wie Flexport oder VivaReal zu seinem Portfolio. „Die B2C-Marktplätze sind jetzt abgegrast, jetzt kommen die B2B-Marktplätze“, sagt Pannenbäcker. Deswegen hätte FJ Labs auch bei Schrott24 investiert. „Das Onboarding der Kunden ist im B2B-Bereich schwieriger, aber dafür sind die Warenkörbe größer.“

Bei Schrott24 arbeiten aktuell 12 Mitarbeiter daran, den Schrott-Marktplatz auszubauen. Weltweit ist der weitgehend nicht digitalisierte Handel mit Altmetallen rund 277 Milliarden Dollar schwer. Hauptgeschäft der Firma, in das bereits startup300 investiert hat (Trending Topics berichtete), liegt in Deutschland. Als Zwischenhändler vermittelt man auf Provisionsbasis zwischen Firmen und Privatpersonen, die Altmetall verkaufen wollen, und Schrotthändlern und Werken, die das Altmetall weiterverarbeiten wollen.

Offenlegung: Schrott24 und Trending Topics haben mit start300 den gleichen Investor an Bord.

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