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Schock-Geständnis von Die Tagespresse-Redakteur: „Ja, wir sind käuflich“

© LoloStock/Fotolia

Schon vor fünf Jahren enthüllte die britische Zeitung The Sunday Times die Bestechlichkeit eines österreichischen EU-Parlamentariers. Jetzt sorgt das Medium für den nächsten Kracher: Auch Die Tagespresse, laut eigenen Angaben Österreichs seriöseste Onlinezeitung, ist scheinbar käuflich.

Tag für Tag sorgt sie mit neuen Exklusiv-Geschichten für begeisterte Leser und neidische Gesichter bei der Konkurrenz. Doch Undercover-Recherchen Sunday Times rücken Die Tagespresse jetzt in ein schiefes Licht.

Zwei Investigativ-Reporter gaben sich als Vertreter eines zahlungskräftiges Unternehmen aus, das dringend Social-Media-Beratung benötigt, und vereinbarten mit dem Tagespresse-Redakteur und Ex-Politiker Ernst S. ein Treffen in einem Café in Wien-Neubau. Was dann geschah, wurde von einer versteckten Kamera festgehalten.

„Of course I am a Social-Media-Berater, yes, I am open for that“, räumt der Redakteur süffisant lachend zu Beginn des Treffens ein. „The problem is: A Social-Media-Berater has a special smell. So we have to be very careful.”

Dann plaudert er aus dem Nähkästchen, erzählt von den 260.000 Facebook-Fans und den Millionen Klicks, die sie ohne Werbeausgaben erzielen würden, und das sie ihre gesammelten Erfahrungen jetzt in Form von Beratungsleistungen und Vorträgen weitergeben würden.

Als Die Tagespresse später mit den Videoaufnahmen konfrontiert wird, streitet ein Sprecher alle Vorwürfe ab: „Unser Redakteur Ernst S. dachte, bei den beiden Reportern handelt es sich um Geheimagenten. Er wollte die Hintermänner enthüllen und dann sofort zur Polizei gehen“, heißt es.

Die Glaubwürdigkeit dieser Erklärung sei dahingestellt. Am besten, man findet es selbst heraus und schickt eine unverbindliche Anfrage an beratung@dietagespresse.com.

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