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FinTech-Startup Salamantex vor Sprung nach Deutschland

Ein Salamantex-Terminal mit obono-Registrierkasse © ProShot/Salamantex
Ein Salamantex-Terminal mit obono-Registrierkasse © ProShot/Salamantex

Wer in ausgewählten Geschäften in Deutschland einkauft, kann künftig optional auch mit Kryptowährungen bezahlen. Der österreichische Zahlungsdienstleister Salamantex und der FinTech-Arm der deutschen WEG Bank AG, TEN31, gaben kürzlich ihre Kooperation bekannt. Das erklärte Ziel ist es, Zahlungen im Einzelhandel mittels Kryptowährungen zu etablieren. Erste Testläufe sollen demnächst starten.

Salamantex ist in Österreich bereits bekannt, seit Ende des Vorjahres ist das Bezahlsystem des niederösterreichischen FinTech-Startups auf dem Markt. Spezialisiert hat sich die Truppe rund um CEO René Pomassl auf Bezahlmöglichkeiten via Kryptowährungen. Dezentrale Point-of-Sale-Lösungen für Kryptowährungen sollen den Nutzer verständlich durch den Bezahlvorgang führen. Das System ermöglicht es Händlern, Kyptowährungen einfach und sicher als Zahlungsmittel anzunehmen, ohne Sorgen vor den bekannten Schwachstellen und Nachteilen von Kryptos haben zu müssen. So wird beispielsweise automatisch der Kurs über einen bestimmten Zeitraum gesichert und der Händler kann außerdem frei entscheiden, ob er die Kryptowährungen halten oder die Auszahlung direkt in Euro haben möchte. Der Zusammenschluss wird durch den bankrechtlich regulierten Rahmen der TEN31 erfolgen. Auch A1 setzt in Österreich bereits auf das Knowhow von Salamantex.

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Erste Testversuche in absehbarer Zeit

„Unser Haus sieht in der wachsenden Verbreitung von digitalen Währungen eine große Chance, da sich hier nach einem gewissen Anfangs-Hype nun eine zunehmend professionalisierte neue Klasse von Anlageinstrumenten und Zahlungsverkehrsdiensten etabliert“, so Matthias von Hauff, CEO von TEN31, über die Zusammenarbeit mit Salamantex. Unter dem Namen TEN31 vereint die WEG Bank AG aus dem deutschen Ottobrunn ihre Tätigkeiten im FinTech-Bereich.

Seit wenigen Monaten unterstützt TEN31 auch aktiv Startups und setzt auf Aktionäre aus der FinTech- und Kryptobranche. Dazu gehört nun auch die Salamantex GmbH. Der Zusammenschluss soll in nächster Instanz eine schnellere Verbreitung des Systems ermöglichen, davor soll es noch ein Sandbox-Modell (also ein isolierter Bereich mit ausgewählten Erstpartnern) zu Testzwecken geben. Erste Gespräche mit Interessenten aus dem Einzelhandel und der Hotelbranche werden laut Salamantex bereits geführt, spruchreif ist allerdings noch nichts.

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