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Tauschen statt kaufen

S.W.A.P.: Freitag startet Tauschbörse für Taschen im Tinder-Stil

© Roland Tännler
© Roland Tännler

Der Schweizer Taschenhersteller Freitag ist seit rund 25 Jahren dafür bekannt, alten LKW-Planen, gebrauchte Fahrradschläuche und Autogurte zu hippen – und ziemlich robusten – Taschen zu verarbeiten. Jede Tasche ist dabei ein Unikat. Jetzt startet die Züricher Firma der beiden namensgebenden Markus und Daniel Freitag ein interessantes Experiment.

Denn bei S.W.A.P. (kurz für „Shopping Without Any Payment“) geht es tatsächlich darum, dass Kunden ihre Taschen und Rucksäcke mit anderen Kunden tauschen sollen, anstatt neue zu kaufen. „Wenn deine Liebe für deine Freitag-Tasche weg ist, deine langlebige Tasche aber immer noch da ist, kannst du dir hier eine neue ertauschen“, heißt es bei der neu gestarteten Tauschbörse für Taschen.

Match bei gegenseitiger Taschenliebe

S.W.A.P. erinnert dabei ein wenig an Tinder. Wer seine Tasche mitsamt Foto und Beschreibung listet, kann sich durch die Angebote anderer Nutzer swipen. Entsteht ein Match (beide Nutzer wollen die Tasche des jeweils anderen), dann können die beiden in Kontakt treten und sich ausmachen, zu welchen Konditionen sie die Taschen tauschen werden. Einigung zum Tausch, Übergabevereinbarung, Prüfen der Produkte und die Zahlungsabwicklung obliegen also den Nutzern.

„Wir, also die FREITAG lab ag, sind dabei nur als Kuppler aktiv. Der tatsächliche Tausch und alle damit verbundenen Eventualitäten liegen allein in deiner Verantwortung“, heißt es seitens der Züricher Firma. Das neue Angebot ist ausdrücklich nicht-kommerziell und zielt wohl eher darauf ab, bestehende Kunden weiter an die Marke zu binden.

Denn die Daten – also Vorname, Wohnort, Bilder der Taschen – können von Freitag zur Publikation auf Kommunikationskanälen wie Newsletter, Facebook oder Webseite verwendet werden. Wer bei dem neuen Service mitmachen will, muss diesen Nutzungsbedingungen zustimmen.

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