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Rolls-Royce: Luxusmarke bestätigt „Silent Shadow“ als ersten E-Rolls-Royce

©amit lahav / unsplash
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Kaum eine Automarke steht so für Luxus wie die britische Automarke Rolls-Royce. Damit das auch in der Zukunft weiterhin der Fall ist, arbeiten die Briten an einer Neuentwicklung. Das wurde nun auch offiziell bestätigt. Wie der CEO Torsten Mueller-Oetvoes in einem Interview mit dem Bloomberg-Magazin bekannt gibt, ist ein elektronisch betriebener Rolls-Royce in der Entwicklung. Das wäre dann der erste E-Wagen der Marke. Gerüchte über die Entwicklung eines solchen gibt es tatsächlich schon eine geraume Zeit. Nun werden aus diesen Gerüchten Tatsachen. Ab wann dann aber tatsächlich ein E-Rolls-Royce die Straßen befährt, ist aber noch offen.

„Silent Shadow“ wird erster E-Rolls-Royce

„Silent Shadow “ soll die zukünftige E-Variante der Luxus-Limousine heißen. Dieser Name steht dabei augenscheinlich schon länger fest. Bereits im letzten Jahr meldete der Geschäftsbereich der deutschen BMW AG, zu der die Briten gehören, den Namen beim deutschen Patentamt an, wie Bloomberg berichtet. Assoziationen zu einer früheren Variante des Rolls-Royce sind dabei nicht verwunderlich. Von 1965 bis 1980 wurde ein Rolls-Royce namens „Silver Shadow“ verkauft.  Durch die Verwendung des Begriffes „Ruhe“ im  zukünftigen Markennamen des E-Autos, möchten die Hersteller insbesondere auf die Lautstärke des kommenden Motors verweisen. „Die Elektrifizierung passt perfekt zu Rolls-Royce – sie ist drehmomentstark, sie ist superleise“, sagte er. „Wir sind nicht für brüllende, laute Motoren und Auspuffgeräusche bekannt und das ist ein großer Vorteil.“ so Mueller-Oetvoes.

E-Autos überholen in Europa erstmals Diesel-Autos – aber nicht in Österreich

Mit der Entwicklung einer E-Variante reagieren die Verantwortlichen auf kommende Herausforderungen der Automobilbranche. Dazu gehört zum einen die sich verändernde Nachfrage der Kunden beim Neuwagenkauf. Bereits im letzten Jahr wurden in Europa weltweit am meisten Elektrowägen zugelassen (Tech & Nature berichtete). Damit verdrängt der europäische Markt den chinesischen von seinem bisherigen ersten Platz. Auch durch politische Interventionen wird der Verkauf von Neuwägen mit Verbrennungsmotoren voraussichtlich immer weitere Einschneidungen erleben. Zum einen durch entsprechende Subventionen für den Kauf von E-Autos und zum anderen durch staatliche definierte Endfristen für den Verkauf von Verbrennern. In Großbritannien ist das Datum dafür bereits festgelegt. Ab 2035 sollen auf der Insel keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden. Auch innerhalb der Europäischen Union könnte es in der nächsten Zeit zu der Einigung auf ein solches Enddatum kommen. Mitte März 2021 verschickten die Niederlande bereits ein Non-Paper an die Europäische Union, in welchem sie das Ende der Verkaufserlaubnis für benzin- und dieselbetriebene Autos forderten. Unterstützt wurden sie dabei von acht weiteren Staaten. Mit dabei war auch Österreich ( Tech & Nature berichtete).

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