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Rockets schafft Crowdinvesting-Meilenstein von 100 Millionen Euro

Rockets-Gründer Wolfgang Deutschmann und Peter Garber-Schmidt © ROCKETS Holding
Rockets-Gründer Wolfgang Deutschmann und Peter Garber-Schmidt © ROCKETS Holding

Das Grazer Crowdfunding-Unternehmen Rockets hat im Mai einen weiteren Meilenstein bei seinen Investitionen erreicht. Die Plattformen Green Rocket, Home Rocket und Lion Rocket konnten schon im vergangenen Juni zusammen mit einer Rekordsumme von 70 Millionen aufwarten (Trending Topics berichtete). Jetzt hat Rockets als erste österreichische Crowdfunding-Plattform die Schwelle von 100 Millionen Euro beim insgesamt investierten Kapital geknackt. Mehr als 24 Millionen Euro an Zinsauszahlungen und Rückzahlungen sind bereits an die Geldgeber zurückgeflossen. Dabei ist aber zu bedenken, dass Rocket die Zahlen aus allen Plattformen zusammengerechnet hat. Laut einem Vergleich von Crowdcircus bietet der Marktführer dagobertinvest immer noch die beste Rendite.

„Breites Spektrum an Investmentchancen“

„Eine große Stärke der Rockets-Gruppe ist, dass wir durch unsere spezifizierten Plattformen ein breites Spektrum an Investmentchancen aus den unterschiedlichsten Bereichen bieten können – seien es das beliebte ‚Betongold‘, zukunftsweisende Startups oder etablierte KMUs aus der heimischen Realwirtschaft. Mit nur einem Login und einem zentralen Nutzerprofil kann der Anleger auf allen drei Plattformen investieren und die Veranlagungen verwalten”, sagt Peter Garber-Schmidt, Mitgründer und Geschäftsführer von Rockets.

Crowdfunding von bis zu 5 Millionen Euro soll EU-weit möglich werden

Seit der Gründung von Rockets im Jahr 2013 konnten Kleinanleger laut dem Unternehmen in mehr als 230 Investitionsmöglichkeiten aus den verschiedenen Branchen und Unternehmensphasen anlegen. Im ersten Quartal 2021 haben die Investoren insgesamt 22 Anlagemöglichkeiten erfolgreich finanziert. Das eingesammelte Volumen beläuft sich dabei auf 11,5 Millionen Euro. In diesem Zeitraum erhielten die Anleger außerdem fast eine Million Euro an Zinszahlungen aus bestehenden Investments. Rockets erfreue sich neben Gelegenheitsinvestoren auch einer „starken Basis an Stammgeldgebern“, die immer wieder Projekte finanzieren. Das sei eine gute Strategie, um das Portfolio zu diversifizieren und das Risiko eines Ausfalls optimal zu streuen.

Rockets-Geldgeber immer öfter jung und weiblich

Auf den Rockets-Plattformen sind etwa 33.000 Anleger registriert. Im Durchschnitt investieren sie 1.300 Euro pro Anlagemöglichkeit. Laut den Gründern handelt es sich bei den Financiers vor allem um Männer Ende 40, die finanziell gut situiert sind. Jedoch steige auch der Anteil an jüngeren und weiblichen Geldgebern. „Die Entwicklungen zeigen, dass Veranlagung in Crowdinvesting in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und mittlerweile als vielversprechende Ergänzung im persönlichen Anlage-Portfolio gesehen wird“, meint Rockets-Mitgründer Wolfgang Deutschmann. In Zukunft soll die Rockets-Gruppe noch enger zusammenwachsen und auch international tätig werden.

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