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Rock The Billy: Villacher Fitness-Tanz-Firma pitcht bei „Die Höhle der Löwen“

© Rock The Billy
© Rock The Billy

Aus österreichischer Sicht wird es am Dienstag Abend bei der VOX-TV-Show „Die Höhle der Löwen“ wieder besonders spannend. Denn in der 8. Folge der Startup-Pitch-Show wird auch eine österreichische Firma vor die Investoren treten. Wie immer geht es darum, die Experten-Jury bestehend aus Frank Thelen, Beauty-Expertin Judith Williams, Wirtschaftsgröße Carsten Maschmeyer, Medienunternehmer Georg Kofler, Handelsmogul Ralf Dümmel, Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl und Orthomol-Geschäftsführer Nils Glagau von einem Investment zu überzeugen. Auch diesmal sind wieder 5 Unternehmen mit dabei.

1. Rock The Billy

Die österreichische Firma im Rennen der achten Folge von DHDL heißt Rock The Billy. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen aus Villach, das Rene Taumberger und David Pirker 2018 gestartet haben. Sie bieten so genanntes Group-Dance-Fitness-Workout an – während man also eine Kombination aus Boogie Woogie, Rock’n’Roll, Swing und Jazzabilly tanzt, kann man gleich sein Fitness-Training absolvieren. Kurse für Teilnehmer werden in Österreich oder Deutschland angeboten.

Das Interessante an Rock The Billy sind zwei Dinge: So sind die Tanz-Fitness-Kurse für Single-Teilnehmer konzipiert, wodurch das mitunter schwierige Finden eines geeigneten Tanzpartners entfällt. Mit Initiator Taumberger gibt es einen, der das Zeug hat, die richtigen Tanz-Moves auszusuchen und zu einstündigen Kursen zu verarbeiten – immerhin ist er mehrfacher österreichischer Staatsmeister in Rock ´n´Roll-Akrobatik und betreibt seit vielen Jahren selbst ein Tanzstudio. Mit Mitgründer David Pirker hat er sich einen Fachmann fürs Online-Marketing geholt, der sich auch um die Finanzen und den Web-Auftritt kümmert.

Um das Projekt zu skalieren, setzt Rock The Billy auf Ausbildungen für Tanzlehrer. Diese bezahlen neben dem Grundkurs (1 Tag200 bis 250 Euro) eine monatliche Mitgliedschaft (zwischen 10 und 20 Euro) und werden dann mit Werbematerialien, passender Musik und neuen Choreografien versorgt, um weiter selbst Kurse abhalten zu können. Dem Unternehmen zufolge wurden bis dato rund 550 solcher „Dance Instructors“ ausgebildet, pro Woche sollen mittlerweile mehr als 10.000 Menschen an den Tanz-Workouts teilnehmen.

Bei DHDL wollen sich Taumberger und Pirker 120.000 Euro holen und würden dafür 20 Prozent der Unternehmensanteile an Investoren abgeben.

2. Wingbrush

Zahnbürsten-Startups gibt es viele, und mit Wingbrush aus Köln kommt nun das nächste in eine Startup-Show. Die Bürste soll die Reinigung der Zahnzwischenräume einfacher und schneller machen. Online sind die Geräte ab 40 Euro zu haben. Bei DHDL suchen die drei Gründer von Wingbrush 400.000 Euro Investment und würden dafür 15 Prozent der Unternehmensanteile hergeben.

3. Gafferwand

Schaulustige, die sich bei Unfällen vom Straßenverkehr ablenken lassen und dann auch noch Fotos und Videos vom Schauplatz online stellen. Das will Erfinder Dieter Mohne mit seiner Gafferwand verhindern. Der aufblasbare Sichtschutz soll von Einsatzkräften schnell aufgestellt werden können. Bei den DHDL-Investoren will sich Mohne ein Investment von 100.000 Euro abholen und ist bereit, dafür 20 Prozent seiner Firma abzutreten.

4. Pattarina

Nora Baum und Markus Uhlig aus Cottbus haben eine Augmented-Reality-App entwickelt, mit deren Hilfe man Schnittmuster präzise vom Handy auf den Stoff übertragen kann. Denn Hobby-Schneider wissen, dass die Angelegenheit gerade für Anfänger mit analogen Mitteln ziemlich schwierig sein kann. In der DHDL-Show wollen sich die beiden Gründer 100.000 Euro holen und könnten dafür 12,5 Prozent des Startups abgeben.

5. Noveltea

Tee mit Rum ist ein altbewährtes Konzept, um ein Heißgetränk mit Alkohol zu versehen. Vincent Efferoth und Lukas Passia haben das Unternehmen Tea Venture Limited 2016 gegründet und bieten ihren Kunden ein Mischgetränk aus kaltgebrautem Tee und Alkohol als Alternative etwa zum Glühwein an. Bei den DHDL-Investoren wollen sich die beiden Gründer 450.000 Euro holen und bieten dafür zehn Prozent der Firmenanteile.

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