Investment

Robo Wunderkind: Wiener Start-up mit Lern-Roboter für Kinder holt sich 500.000 US-Dollar Finanzierung

Das Robo Wunderkind Team mit Spielzeug. © Zoe Opratko
Das Robo Wunderkind Team mit Spielzeug. © Zoe Opratko

Das Wiener Start-up Robo Wunderkind, für das mittlerweile zehn Mitarbeiter tätig sind, konnte seine längere Suche nach Investoren jetzt erfolgreich abschließen: Wie Mitgründerin Anna Iarotska TrendingTopics.at wissen ließ, konnte die auf Kinderroboter spezialisierte Jungfirma eine Finanzierungsrunde über 500.000 US-Dollar (447.000 Euro) abschließen. Als Lead-Investor ist Arkley VC aus Warschau an Bord gekommen, was ganz gut passt – schließlich hat sich der Start-up-Fonds auf Hardware spezialisiert. Außerdem bei der Finanzierungsrunde dabei sind Business Angel Jürgen Habichler (von der Schweizer European Invest AG) sowie die staatliche Förderbank AWS. Über die Bewertung des Start-ups oder die abgegebenen Firmenanteile gibt es keine Informationen.

Mit dem frischen Kapital will man bei Robo Wunderkind vor allem in Retail sowie in die Expansion in neue Märkte investieren. Das Produkt: Das Start-up bietet einen Bausatz für Kinder ab fünf Jahren, mit dem sie spielerisch den Umgang mit Robotern sowie Grundkenntnisse im Programmieren erlernen können sollen. Zu kaufen gibt es die Bausätze aber noch nicht, im Online-Shop kann man sie aber immerhin ab 200 US-Dollar vorbestellen. Ausgeliefert werden sollen sie Ende des Jahres, außerdem will die Firma das Spielzeug auch über Amazons Launchpad vertreiben – ein dezidierter Online-Shop für Start-up-Produkte.

Neue App gestartet

Die neue App zum virtuellen Basteln. © Zoe Opratko
Die neue App zum virtuellen Basteln. © Zoe Opratko

Mit der Ankündigung der Finanzierungsrunde startet Robo Wunderkind auch seine App „Robo Play“ für iOS und Android. Die App soll ein simples Interface bieten, mit dem sich die jungen Nutzer ein Dashboard zur Steuerung der Robo-Bausätze zusammenstellen können. Geplant ist auch, dass die App nicht nur die eigene Hardware steuern kann, sondern auch andere via WiFi oder Bluetooth verbundene IoT-Geräte wie Kameras oder Lampen.

Robo Wunderkind hat bis dato einerseits mit einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auf sich aufmerksam gemacht, über die das Start-up rund 250.000 US-Dollar einsammeln konnte (TrendingTopics.at berichtete). Andererseits lancierte man einen Aprilscherz mit einer gefakten Techcrunch-Seite, um die Falschmeldung zu verbreiten, von Lego aufgekauft worden zu sein (mehr dazu hier). Gegründet wurde Robo Wunderkind 2013 von Rustem Akishbekov.

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