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Robo Wunderkind: Gründerin Anna Iarotska gewinnt Female Founder Award

© Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
© Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Tolle Nachrichten für Robo Wunderkind: Anna Iarotska, die Gründerin des Wiener Startups, wurde von Handelsblatt und McKinsey mit dem Deutschen Digitalpreis The Spark in der Kategorie Female Founder ausgezeichnet.

„Ein Grund, warum ich mich Robo Wunderkind mit 200 Prozent widme, ist meine Überzeugung, dass wir durch geschlechtsneutrales Spielzeug junge Mädchen inspirieren können, ihre eigenen Roboter zu bauen und zu programmieren. Und mehr noch: ihnen Selbstvertrauen mitgeben, bevor ihre Umgebung sie an ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln lässt”, erklärt die Gewinnerin. Frauen und Mädchen sollen bestärkt werden, sich im Tech-Bereich auszuprobieren. „Die Programmiersprache ist – wie jede andere Sprache oder Fähigkeit – nicht an ein Geschlecht gebunden. Wer sich für Tech und Coding begeistert, dem stehen später viele Berufsfelder offen. Die Nachfrage nach IT-Talenten ist schon heute größer, als es Fachkräfte gibt.“

Roboterbausätze für Kinder

Robo Wunderkind wurde 2013 gegründet. Das Startup aus Wien bietet einen Bausatz an, der Lego nicht unähnlich ist. Allerdings können die Kinder mit Robo Wunderkind Roboter bauen und diese über eine App programmieren. So sollen Kinder grundsätzlich an das Programmieren herangeführt werden. Mehr als 500 Bildungsträger weltweit, darunter 55 Schulen und Kindergärten im deutschsprachigen Raum, integrieren die Roboter-Kits bereits in Fächern wie Kunst, Geografie oder Mathe.

Mit Hilfe der eigens dafür entwickelten Lehrpläne und Lernmaterialien, können Pädagogen und Schüler auch ohne IT-Vorkenntnisse direkt loslegen. Robo Wunderkind bekam 2016 bereits 500.000 US-Dollar Finanzierung und 2018 noch einmal eine Million Euro.

+++Robo Wunderkind: Wir haben die programmierbaren Roboter aus Wien mit Kindern getestet+++

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