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Robo Wunderkind: EU fördert Wiener Startup mit 1,75 Millionen Euro

Anna Iarotska und Yuri Levin von Robo Wunderkind. © Robo Wunderkind
Anna Iarotska und Yuri Levin von Robo Wunderkind. © Robo Wunderkind

Ein Bausatz im Stil von Lego, mit dem Kinder ab fünf Jahren Roboter bauen und per App auch programmieren können: Dafür ist das Wiener Startup Robo Wunderkind bekannt geworden. Bereits 2015 gegründet, hat das Startup in den vergangenen Jahren über mehrere Finanzierungsrunden hinweg mehr als 2 Millionen Euro an Funding eingesammelt. Zu kaufen gibt es die Bausätze ab etwa 180 Euro.

Der Kapitalbedarf hört aber auch 2020 nicht auf. Soeben hat die Firma bekannt gegeben, im Rahmen des Accelerator-Pilotprojekts des Europäischen Innovationsrats (EIC) finanzielle Fördermittel von über 1,75 Millionen Euro zu bekommen. „Wir sind stolz und sehr glücklich als eines von 36 Unternehmen den Zuschuss für Innovation und Forschung des Europäischen Innovationsrats gewonnen zu haben“, so Anna Iarotska, Co-Founder und CEO von Robo Wunderkind, in einer Aussendung.

„Das Horizont 2020-Programm der EU passt ideal zu unseren Produkten. Es ermöglicht digitales Lernen auf einem neuen Level – mit KI-basierten, personalisierten Lernfunktionen, einer Plattform zum Austausch und neuen IoT-Funktionen“, so Iarotska weiter. Eigenen Angaben zufolge sind die Roboter-Bausätze des Unternehmens an etwa 500 Schulen im Einsatz. Neben der Hardware bietet man kostenlose Robotik- und Codier-Workshops für Grundschulkinder an.

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