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Der große Trending Topics Guide zu den Rising Stars der österreichischen Startup-Szene

© SpaceX
© SpaceX

Vor kurzem haben wir bei Trending Topics eine Liste der aussichtsreichsten Startups Österreichs vorgestellt – also Jungfirmen, die gute Chancen haben, bald einen Exit hinzulegen, Millionen an Umsatz machen und/oder den Sprung ins Ausland schon geschafft haben. Hinter diesem Spitzenfeld kommen aber natürlich viele weitere Gründer nach, die sich ordentlich ins Zeug legen.

Wir haben deswegen eine redaktionelle Liste zusammengestellt, welche österreichischen Startups, die jünger als drei Jahre sind, sehr bald viel Erfolg haben könnten. Sie haben bereits erste Investmentrunden abgeschlossen, Business Angels überzeugt, Preise gewonnen oder Produkte auf den Markt gebracht, die spannend für neue Zielgruppen sind.

Die Abstimmung läuft bis Sonntag, 15. Juli, 23:59 Uhr.

Abacus

Christoph Prieler, Ulrich Tröller und Patrick Sagmeister von Abacus. © Abacus Intelligence

Das Wiener Startup Abacus automatisiert mit einer Künstlichen Intelligenz das Accounting und hat kürzlich mit einer für österreichische Verhältnisse sehr hohen Seed-Investment-Runde aufhorchen lassen. Der Grazer VC eQventure ist mit einer Million Euro bei dem erst Ende 2016 gegründeten Jungunternehmen eingestiegen. Die Investoren sind vor allem von der Geschwindigkeit beeindruckt, mit der das Team eine der besten Accounting-KIs zur Marktreife gebracht hat. Erste Umsätze hat Abacus schon rund zehn Monate nach der Gründung erzielt.

Artivive

Sergiu Ardelean und Codin Popescu von Artivive. © Artivive
Die Artivive-App in Aktion. © Artivive

Der Kunstbetrieb ist vermutlich nicht gerade ein einfaches Pflaster für Startups. Sergiu Ardelean und Codin Popescu sind mit einer App für Künstler und Museums- oder Galeriebesucher dennoch erfolgreich. Sie haben 2017 die Wiener Jungfirma Artivive gegründet, die Augmented Reality für die Kunstwelt nutzbar macht. Über eine App können Kunstwerke mit einem Blick durch die Smartphone-Kamera virtuell erweitert und ergänzt werden. Geld verdient das Startup mit Museen. Bereits im ersten Jahr konnten Kooperationen mit den Wiener Museen Albertina, Belvedere und MAK, sowie dem Himalayas Museum in Shanghai und dem MIT abgeschlossen werden. Später sollen auch Künstler für die Nutzung von Zusatzfunktionen eine kleine Gebühr zahlen. Bisher verwenden etwa 1.500 Künstler Artivive.

Blockpit

Blockpit hilft bei der Krypto-Steuer. © Florian Wimmer
Blockpit hilft bei der Krypto-Steuer. © Florian Wimmer

Blockpit aus Linz von Florian Wimmer und Mathias Maier ist eines jener Startups, die sich dem Thema Krypto-Assets verschrieben haben. Sie bieten Krypto-Tradern eine App an, die ihre Transaktionen auf Exchanges automatisiert, übersichtlich und in Echtzeit darstellt. Das soll in Folge dabei helfen, diese Transaktionen rechtskonform zu versteuern. Künftig müssen Nutzer den hauseigenen TAX-Token erwerben, um die Plattform nutzen zu können. Dazu läuft derzeit ein Token-Sale, der dem Startup im besten Fall bis zu 12,5 Millionen Euro einbringen könnte.

Butleroy

Das Team von Butleroy, ehemals myAlfred. © myAlfred
Das Team von Butleroy, ehemals myAlfred. © myAlfred

Butleroy zählt zu den Aushängeschildern der jungen oberösterreichischen Startup-Szene. Die Linzer haben einen KI-Assistenten entwickelt, mit dem Familien oder Freunde gemeinsame Aktivitäten planen können. Geld verdienen will das Startup mit Vermittlungsprovisionen, etwa, wenn eine Uber-Fahrt gebucht wird oder ein Restaurant reserviert. Anfang des Jahres ist dem Linzer Team ein Investment in mittlerer sechsstelliger Höhe gelungen.

contextflow

Radiologen sollen Hilfe dorch contextflow bekommen. © aws
Radiologen sollen Hilfe durch contextflow bekommen. © aws

contextflow bietet Radiologen eine Software an, die auf Deep-Learning-Technologien aufbaut und es ihnen erlaubt, Befunde genauer und schneller zu erstellen. 2016 gegründet, hat sich das Spin-off der Medizinischen Universität in Wien 2018 sein erstes Investment geholt. Der 2017 gestartete Risikokapitalfonds Apex Ventures und der neue Startup-Fonds IST Cube haben gemeinsam einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ in contextflow investiert.

EET (SolMate)

Christoph Grimmer und Jan Senn von eet.energy. © Jakob Steinschaden
Christoph Grimmer und Jan Senn von eet.energy. © Jakob Steinschaden

Die Grazer Firma EET ist erst etwas mehr als ein Jahr alt und hat es in der kurzen Zeit geschafft, den Prototypen eines Solarkraftwerks für den Heimgebrauch zu entwickeln. Um SolMate zu verwenden, braucht man lediglich einen etwas größeren Balkon. Die Solarpanele werden über das Geländer gehängt und ein Speicher in der Größe eines Heizkörpers speist immer genau soviel Strom in das eigene Netz ein, wie gebraucht wird. Bis zu 25 Prozent des Strombedarfs kann ein Haushalt damit selbst produzieren. Die Gründer Stephan Weinberger, Christoph Grimmer und Florian Gebetsroither haben bereits Investoren an Bord und starten im September mit einer Crowdfunding-Kampagne.

Finabro

Finabro-Mitgründer Sören Obling. © Wirtschaftsagentur Wien (Alexander Chitsazan)

Finabro der beiden Gründer Sören Obling und Oliver Lintner hat dieses Jahr das Kunststück zusammen gebracht, als erstes Startup Österreichs eine Konzession durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) zu erhalten. Die 2016 gegründete Firma hat mit der Uniqa-Versicherung einen potenten Investor an Bord, der gut zum Geschäftsmodell passt. Finabro bietet online einfachen Zugang zu Vermögensverwaltung für seine Nutzer an. Dabei wird ein monatlich definierter Sparbetrag (ab 25 Euro) in in Aktien- und Anleihenfonds gesteckt. Vom Kunden wird eine Verwaltungsgebühr von nur bis zu einem Prozent pro Jahr verlangt.

Fretello

Die Fretellp-Gründer Florian Lettner (CEO) and Wolfgang Damm (CTO). © Fretello
Die Fretellp-Gründer Florian Lettner (CEO) and Wolfgang Damm (CTO). © Fretello

Fretello gilt als eines der Aushängeschilder der Linzer Startup-Szene. Wolfgang Damm und Florian Lettner haben vergangenes Jahr ein Unternehmen gegründet, das mit einer Smartphone-App das Gitarrespielen lehrt. Mit einer besonderen Methode wollen sie sich vom Rest des Marktes absetzen und schon nach einigen Monaten hatten sie damit 100.000 Nutzer angezogen. Die Gründer erspielten sich bei der TV-Show “2 Minuten 2 Millionen” mit der Gitarre ein Investment von Startup300.

goStudent

Moritz und Felix Ohswald beim Pitch. © Gerry Frank
Moritz und Felix Ohswald beim Pitch. © Gerry Frank

2016 gegründet, hat sich goStudent von Felix und Moritz Ohswald zu einem der spannendsten Player im EdTech-Bereich entwickelt. Die App lässt Schüler mit Tutoren über Hausaufgaben chatten und bietet außerdem Video-Nachhilfe an. angaben der Firma zufolge zählt man bereits 250.000 monatlich aktive Nutzer, außerdem hat das Startup aus Wien bis dato insgesamt 2,4 Millionen Euro Risikokapital (u.a. von Pioneers Ventures und Speedinvest) aufgenommen. Derzeit laufen Tests, die App auch in englischer Sprache für die Internationalisierung der Plattform anzubieten.

GoUrban

Die goUrban-Gründer Jonathan Gleixner, Michael Lenz, Bojan Jukic. © goUrban
Die goUrban-Gründer Jonathan Gleixner, Michael Lenz, Bojan Jukic. © goUrban

Das Wiener Startup goUrban verbindet zwei vielversprechende Trends: Elektromobilität und Sharing Economy. Das im September 2017 gegründete Jungunternehmen hat im März 50 eMopeds auf Wiens Straßen gebracht, die über eine App ausgeliehen werden können. Die drei Gründer Michael Lenz, Jonathan Gleixner und Bojan Jukic haben sich bereits kurz nach der Gründung ein Mittleres sechsstelliges Investment gesichert.

guh

Die Gründer von guh: Simon Stürz, Simon Hönegger, Lukas Mayerhofer und Bernhard Trinnes. © guh GmbH
Die Gründer von guh: Simon Stürz, Simon Hönegger, Lukas Mayerhofer und Bernhard Trinnes. © guh GmbH

Das Wiener Startup guh hat mit nymea ein universelles Betriebssystem für Internet-of-Things-Devices entwickelt. Der Vorteil im Vergleich zu proprietären Lösungen, wie sie vielfach heute eingesetzt werden, ist mehr Sicherheit. Sicherheitslücken können schneller geschlossen werden und per Update neue Funktionen eingespielt werden. Die Vision der vier Gründer, Bernhard Trinnes, Simon Hönegger, Lukas Mayerhofer und Simon Stürz: das Android für IoT-Lösungen werden. Damit hat das Team Ende 2017 Investoren überzeugt, die eine niedrige siebenstellige Summe in das Startup gesteckt haben.

Hektar & Nektar

Martin und Mark Poreda. © M. Poreda
Martin und Mark Poreda. © M. Poreda

Hektar & Nektar ist ein Marktplatz für Bienenzüchter, der von Ende 2017 von Mark und Martin Poreda gegründet wurde. Die Brüder haben ihr Startup Kununu 2013 an Xing verkauft und wollen jetzt einen Beitrag zum Bienenschutz leisten. Der Marktplatz vermittelt unter Bienenzüchtern, die mit Bienen selbst oder Equipment bzw. Services handeln wollen. Das hat unmittelbar nach der Gründung den Deutschen Bauernverlag aus Berlin überzeugt, der eine mittlere sechsstellige Summe springen ließ.

Iron Mountain Interactive

Game developing in the Viennese office of Iron Mountain Interactive. © Trending Topics
Game developing in the Viennese office of Iron Mountain Interactive. © Trending Topics

Mit einem 3-Millionen-Dollar-Investment hat das Gaming-Startup Iron Mountain Interactive kürzlich für Aufsehen gesorgt. Das Team – Mike Borras (Ex-Tupalo, Ex-Socialspiel), Helmut Hutterer (Ex-Socialspiel) Philipp Seifried (ex-Bobblebrook) and Peter Ehardt (Ex-Rockstar Games, Ex-Sproing, Ex-Socialspiel) besteht aus erfahrenen Wiener Gaming-Veteranen und überzeugte einen chinesischen Spiele-Publisher namens Oasis Games. 2019 sollen zwei Titel aus dem “Hero Sports”-Genre für PC und PlayStation auf den Markt kommen.

Keego

Keego-Founder Lukas Angst. © Keego
Keego-Founder Lukas Angst. © Keego

Die Entwicklung neuer Materialien bis hin zur Marktreife eines konkreten Produkts dauert üblicherweise mehrere Jahre. Lukas Angst ist es in Rekordzeit gelungen. Mitte 2016 hatte er die Idee, eine Metall-Trinkflasche zu entwickeln, die sich zusammenquetschen lässt, als wäre sie aus Kunststoff. Gegen Ende 2017 war der Prototyp fertig und ein Produktionspartner gefunden. Keego sammelte im Frühjahr rund 300.000 Dollar über Crowdfunding-Kampagnen ein (Kickstarter-Tipps von Lukas Angst) und nun geht es in die Produktion. Investoren waren bisher keine notwendig, die Wiener Firma gehört nach wie vor zu 100 Prozent Lukas Angst.

MoonVision

Objekterkennung von MoonVision. © MoonVision
Objekterkennung von MoonVision. © MoonVision

Die 2017 gegründete Wiener Firma MoonVision hat eine Technologie zur Objekterkennung entwickelt und mit der Software DishTracker für Aufsehen gesorgt. Durch eine Mischung aus Object Mining und Machine Learning erkennt die Software über eine Kamera automatisch, welche Speisen und Getränke auf einem Tisch oder Tablett stehen. Das erleichtert die Abrechnung vor allem bei Veranstaltungen oder in Lokalen mit hoher Besucher-Frequenz – beim Münchner Oktoberfest und in der Sonnalm im Skigebiet Kitzbühel kam DishTracker bereits zum Einsatz. Das Objekt-Tracking der Firma ist vielseitig einsetzbar, MoonVision will sich aber auf praktische Einsatzszenarien konzentrieren – etwa im Maschinenbau.

myAcker

Die myAcker-Gründer. © myAcker
Die myAcker-Gründer Christoph Raunig und Patrick Kleinfercher. © myAcker

Vor knapp zwei Jahren sind die beiden Kärntner Christoph Raunig und Patrick Kleinfercher auf die Idee gekommen, Großstädter über eine App ihren eigenen Acker bestellen zu lassen. Heuer war es schließlich so weit: myAcker macht Städter zu Bauern und um rund 30 Euro pro Monat sogar zu Selbstversorgern. Über eine Smartphone-App können Nutzer nach dem Prinzip FarmVille Gemüse und Kräuter anbauen und ihr Feld pflegen. Der virtuelle Acker hat ein reales Gegenstück in Kärnten – wird in der App auf “Gießen” gedrückt, wird auch dort gegossen. Die Ernte können sich Nutzer per Paket zusenden lassen. Das Prinzip hat TV-Investor un Winzer Leo Hillinger in der Show “2 Minuten 2 Millionen” zu einem 250.000-Euro-Investment bewogen.

mything

Florian Mott im Mything Modelshop Vienna. © Wolfgang Wolak
Florian Mott im Mything Modelshop Vienna. © Wolfgang Wolak

Das Grazer Startup mything hat viel vor: ein dreiseitiger Marktplatz soll die Art, wie wir Gegenstände produzieren und kaufen revolutionieren. Schmuck, Wohn-Accessoires, Schuhe oder etwa Smartphone-Zubehör von internationalen Designern können über die Plattform bei lokalen 3D-Druck-Anbietern bestellt werden. Statt Waren müssen dann nur noch 3D-Druck-Dateien um die Welt geschickt werden. Der technisch komplizierte dreiseitige Marktplatz ist bereits im Herbst 2017, also noch vor dem Start im Frühjahr 2018, von KaPa Ventures mit einem Kapital von 2,1 Millionen Euro ausgestattet worden.

Refurbed

Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl von Refurbed. © Refurbed
Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl von Refurbed. © Refurbed

Ein ehemaliger McKinsey-Berater, ein ehemaliger Amazon-Mitarbeiter und ein Software-Ingenieur: Mit Refurbed haben die drei Gründer Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl innerhalb kurzer Zeit für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Nach einigen Preisen holte sich der Marktplatz für generalüberholte Smartphones, Tablets und Notebooks mit Pioneers Ventures, startup300 und HOKL Ventures eine Reihe von Investoren an Bord. Aktuell ist der Online-Shop, der die Angebote von generalüberholten Gadgets auf einer Plattform bündelt, neben Deutschland und Österreich auch in Polen verfügbar.

Schrott24

Tanz auf dem Airbus: Jan Pannenbäcker von Schrott24. © Schrott24
Tanz auf dem Airbus: Jan Pannenbäcker von Schrott24. © Schrott24

Das Grazer Startup Schrott24 hat einen Marktplatz entwickelt, der zwischen Firmen und Privatpersonen, die Altmetall verkaufen wollen, und Schrotthändlern vermittelt. Der Altmetallhandel ist bisher kaum digitalisiert und weltweit rund 277 Milliarden Dollar schwer. Die beiden Gründer Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick konnten mit Schrott24 bereits Startup300 zu einem Investment bewegen und haben laut eigenen Angaben auch den New Yorker Investor FJ Labs – Spezialist für Marketplace-Startups – an Bord geholt.

Sticklett

Mary der Vitalmonitor wird einfach auf die Kleidung geklebt. © sticklett
Mary der Vitalmonitor wird einfach auf die Kleidung geklebt. © sticklett

In Kärnten hat ein Team rund um Gründerin Michaela Schicho ein Wearable entwickelt, das dem sogenannten plötzlichen Kindstod vorbeugen soll. In einem Stoffmarienkäfer, der auf spezielles Schlafgewand geklebt wird, stecken Sensoren, die Vitalfunktionen wie Atmung, Bewegung und Körpertemperatur überwachen. Über eine Smartphone-App werden Eltern alarmiert, wenn Unregelmäßigkeiten auftreten. Mary – so heißt der Käfer – hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter in neun Stunden das Funding-Ziel von 15.000 Euro geknackt. Noch vor Weihnachten will das Startup Sticklett die erste Serie ausliefern.

Surgebright

Knochenschrauben von Surgebright. © Surgebright
Knochenschrauben von Surgebright. © Surgebright

Das oberösterreichische Jungunternehmen Surgebright hat eine Knochenschraube entwickelt, die selbst aus Knochenmaterial von Spendern besteht. Dadurch entfällt eine Folgeoperation zur Entfernung von Metallschrauben – die verschraubten Spenderknochen verwachsen einfach mit den eigenen Knochen. Die “SharkScrew”-Schrauben sind bereits im Einsatz und das Familienunternehmen wird regelmäßig für die innovative Erfindung ausgezeichnet. Bei dem größten Startup-Wettbewerb Österreichs, der #glaubandich Challenge, konnte sich Surgebright unter mehr als 90 Startups aus allen Bundesländern durchsetzen.

Swarm Analytics

Michael Bredehorn von Swarm Analytics. © David Bitzan
Michael Bredehorn von Swarm Analytics. © David Bitzan

Das Tiroler Startup Swarm Analytics stattet bestehende Verkehrskameras durch eine kleine Hardware-Ergänzung mit einer Künstlichen Intelligenz aus. Die Software erkennt in Echtzeit, wieviele Radfahrer oder Fußgänger an einer Ampel warten oder eine Kreuzung passieren. Sie kann in Echtzeit Prognosen erstellen, zu welcher Uhrzeit an welchem Punkt mit welchem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Später sollen diese Informationen automatisch an intelligente Ampeln weitergeleitet werden. Diese Lösung kommt so gut an, dass sich das 2017 von Horst Bredehorn und Georg Westner gegründete Startup bereits heuer über den Markt finanzieren kann. Investoren sind bisher keine an Bord.

Wisr

Klaudia Bachinger hat Wisr gegründet © Trending Topics

Wisr ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Gründerinnen sind in der Startup-Szene nach wie vor selten und das Startup hat mit Klaudia Bachinger und Carina Roth gleich zwei davon. Sie haben 2017 ein Social-Impact-Startup gegründet, mit dem sie heute bereits Geld verdienen und Investoren überzeugt haben. Wisr ist eine Plattform, die Pensionisten Jobs vermittelt. Eine Win-Win-Situation, wie das Team findet: Unternehmen profitieren von der langjährigen Erfahrung älterer Arbeitnehmer und Pensionisten haben eine sinnvolle Tätigkeit.

Offenlegung: Speedinvest und startup300 sind Investoren von Trending Topics.

Sollte dir ein Startup in der Liste fehlen, dann schreib uns an feedback@trendingtopics.at eine Begründung, warum diese Jungfirma in den Guide aufgenommen werden sollte.

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