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2 Minuten 2 Millionen

Revodent: Pflegeset beseitigt Belag zwischen Zähnen

Revodent-Gründer Franz Rathkolb © PULS 4 / Gerry Frank
Revodent-Gründer Franz Rathkolb © PULS 4 / Gerry Frank

Das neue Zahnpflegeprodukt Revodent des Wiener Erfinders Franz Rathkolb soll den Zahnzwischenraum effektiver und schneller von Belag befreien als es jede Bürste oder Zahnseide kann. Mit einer Schiene und einer Paste aus Marmormehl können Anwender laut Rathkolb innerhalb von drei Minuten etwa 90 Prozent aller schädlichen Bakterien beseitigen, die sonst Karies auslösen können. Für den Markteinstieg des von der Zahnklinik der MedUni Wien zertifizierten Produktes hofft Rathkolb bei 2 Minuten 2 Millionen auf die Hilfe von Investoren.

„Zähne ein Leben lang gesund“

„Die Hände benötigen Sie für den Reinigungsvorgang nicht. Sie können das ohne Zeitverlust unter der Dusche, beim Fernsehen, beim Rasieren und beim Schminken durchführen. Als Pumpe wird der eigene Mund verwendet, ähnlich wie beim Ausspülen nach dem Zähneputzen. Wenn Sie zusätzlich zur Zahnbürste Revodent regelmäßig verwenden, können Sie Ihre eigenen Zähne ein Leben lang gesund halten“, versichert Rathkolb.

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Die Idee zu Revodent ist Rathkolb beim Urlaub am Meer gekommen. Ihm ist aufgefallen, dass seine Zähne besonders weiß wurden, nachdem er sie mit Sand und Meerwasser ausgespült hat. Den Sand hat Rathkolb bei seiner patentierten Erfindung durch Marmormehl ausgetauscht. Die Schiene funktioniert als Dichtung zwischen den oberen und unteren Zahnreihen, während Anwender mit der Paste ihre Zähne reinigen. Kunden sollten die Revodent-Sets täglich verwenden, um zu verhindern, dass sich der Plaque dauerhaft festsetzt und vom Zahnarzt entfernt werden muss. Die Entwicklung und Patentierung des Produktes hat sechs Jahre und 80.000 Euro an Investitionen in Anspruch genommen.

150.000 Euro für Markteinstieg

Drei Jahre lang hat die Zahnklinik der MedUni Wien Revodent getestet und das Produkt schließlich als „sehr wirksam“ eingestuft. Für den Markteinstieg erhofft sich Rathkolb eine Investition von 150.000 Euro. Dafür würde der Erfinder 15 Prozent an Firmenanteilen hergeben. Die Sets sollen im Handel 29,90 Euro kosten. Die Schiene, die Anwender durch den Einsatz von kochendem Wasser genau auf ihre Gebissform einstellen können, ist wieder verwendbar, während NutzerInnen mit jeder Tube der Paste etwa sechs bis acht Wochen versorgt sind. Ob die Investoren anbeißen, ist am Dienstag zu sehen.

Der Erfinder von Revodent tritt am 23. März ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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