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Revo Foods: Wiener Food-Startup holt sich 800.000 Euro von Albert Schmidbauer

Die drei Gründer des Startups. © Revo Foods
Die drei Gründer des Startups. © Revo Foods

800.000 Euro für das Wiener Food-Startup Revo Foods: Die Biogena Group rund um Albert Schmidbauer pumpt im Rahmen einer Zwischenfinanzierung 800.000 Euro in das Startup. Revo Foods arbeitet an einer nachhaltigeren Fleischalternative. Erst vor wenigen Monaten konnte Revo 1,5 Millionen Euro einsammeln.

Spätestens seit der bekannten Netflix-Dokumentation “Seaspiracy” ist öffentlich bekannt, welche Folgen der globale Überkonsum von Fisch und Meeresprodukte hat. Insbesondere Lachs kommt zumeist mit einem gewaltigen CO2-Fußabdruck auf die heimischen Teller. Revo Foods arbeitet an einer nachhaltigeren Alternative: Sie drucken den Fisch einfach selbst, anstatt ihn dem Meer zu entnehmen. Dabei verzichten sie auf alle tierischen Inhaltsstoffe und produzieren eine vegane Lachsalternative aus dem 3D-Lebensmitteldrucker.

„Herr Schmidbauer hat uns extrem überzeugt“

Mit diesem Konzept konnten sie nun jüngst einen der bekanntesten österreichischen Lebensmittel-Investoren überzeugen. Die Biogena Group rund um Albert Schmidbauer pumpt im Rahmen einer Zwischenfinanzierung 800.000 Euro in Revo Foods. Revo Foods kündigte die Zusammenarbeit auf LinkedIn an: “Wir freuen uns, eine neue Partnerschaft mit Albert Schmidbauer bekannt zu geben! Als Gründer und CEO des innovativen Gesundheits- und Ernährungsunternehmens Biogena Group weiß er, was es heißt, eine globale Marke aufzubauen und sein Unternehmen zu vergrößern.“

Im Gespräch mit Trending Topics bestätigte Gründer Robin Simsa die Zwischenfinanzierung: „Wir sind schon in zwei Lokalen, wollten aber unsere Entwicklung weiter beschleunigen, um auch in weitere Lokale zu kommen. Dafür war eine weitere Finanzierung notwendig. Herr Schmidbauer hat uns extrem überzeugt, ein wahnsinnig erfolgreicher Mensch, der schon von Null weg ein internationales Unternehmen aufgebaut hat. Er kann dahingehend wahnsinnig viel Wissen mit einbringen.” Mit dem frischen Kapital will man Mitarbeiter:innen einstellen und die Produktion erweitern.

Weltpremiere in Wien: Kostprobe von veganem 3D- gedruckten Räucherlachs

Revo Foods: Nächste Runde 2022

Die Pläne für die weitere Zukunft stehen ebenfalls bereits: „Wir fokussieren uns jetzt auf den Räucherlachs, den wir bald schon in größeren Mengen herstellen können. In etwa acht Monaten sollen dann die weiteren Produkte folgen. Momentan sind wir auch ganz gut ausfinanziert, aber nächstes Jahr wollen wir dann noch eine größere Runde abschließen.“ Revo Foods konnte erst im April 1,5 Millionen Euro einsammeln (Trending Topics berichtete). In der damaligen Finanzierungsrunde investierten unter anderem der dänische VC-Fonds Hazelpond Capital rund um Frederik Hasselkjær, der Risikokapitalgeber friends2grow und die österreichische MKO Holding. Auch entsprechende Förderungen und Mittel der Österreichischen Förderungsgesellschaft und der Wiener Wirtschaftagentur kamen zu den VC-Investments hinzu.

Biogena: Die Investment-Strategie in Startups mit Vorstand Stefan Klinglmair

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