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„Resilient“?: Airbnb verliert im Corona-Jahr 4,6 Milliarden Dollar

Airbnb-CEO Brian Chesky. © Airbnb
Airbnb-CEO Brian Chesky. © Airbnb

Diese Zahlen stehen in starkem Kontrast zu jenen mehr als 100 Milliarden Dollar, die das Unternehmen an der Börse auf die Waage bringt: Airbnb muss in seinen ersten Jahres- und Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen von einem massiven Verlust von 4,6 Milliarden Dollar im gesamten Jahr 2020 berichten – 2019 waren es nur 674 Millionen Dollar.

Diese Zahlen zeigen, wie hart die Corona-Krise die Unterkunfts-Plattform getroffen hat – und wie dringend notwendig auch der Börsengang und milliardenschwere Zwischendurch-Finanzierungen waren, um das Unternehmen am Leben zu erhalten. was man aber auch festhalten muss: Der Umsatz lag 2020 trotz allem bei stattlichen 3,4 Milliarden Dollar – was einem Rückgang von rund 30 Prozent gegenüber 2019 entspricht.

Airbnb: Ein Viertel der Mitarbeiter muss gehen

Umsatzeinbruch geringer als erwartet

„Auf dem Höhepunkt der Pandemie prognostizierten wir für 2020 einen Umsatz, der weniger als die Hälfte des Umsatzes von 2019 betragen könnte“, heißt es seitens Airbnb. Dass es nur minus 30 Prozent geworden sind, würde zeigen, dass man die Krise bisher besser überstanden hatte als gedacht. „Unsere Leistung im Jahr 2020 hat gezeigt, dass Airbnb widerstandsfähig und von Natur aus anpassungsfähig ist. Das Reisen kommt zurück und wir sind fokussiert darauf, uns auf den Reiseaufschwung vorzubereiten“, so CEO Brian Chesky.

2021 will das Unternehmen, dass auch stark Kosten gespart hat und ein Viertel seiner vormals 7.500 Mitarbeiter gehen ließ, sich voll auf einen erwarteten Aufschwung des Tourismus fokussieren. „Mit der Einführung des Impfstoffs und der Aufhebung der Beschränkungen erwarten wir eine deutliche Erholung der Reisetätigkeit. Unsere einzige Priorität im Jahr 2021 ist es, uns auf diesen Reiseaufschwung vorzubereiten und unser bestehendes Produkt zu perfektionieren, indem wir die gesamte End-to-End-Erfahrung unseres Kernservices sowohl für Gastgeber als auch für Gäste verbessern.“

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