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re:publica TEИ: Das sind die besten Vorträge, die man sich auf der Berliner Konferenz ansehen kann

© re:publica/Gregor Fischer
© re:publica/Gregor Fischer

850 Sprecher, 500 Stunden Programm, 7000 Teilnehmer, 17 Bühnen, ein Maker Space und eine Konferenz innerhalb der Konferenz: Auf der zehnten Ausgabe der Berliner Konferenz re:publica kann man sich ziemlich einfach verlieren, wenn man ohne Plan in die Station Berlin kommt.

Tipp 1: Installier‘ dir entweder die App re:publica – #rpTEN von Thomas Kollbach oder re:publica 2016 von Heiko Wichmann und merk dir in Programm, welche Vorträge du sehen willst. Die Apps schicken rechtzeitig Benachrichtigungen, damit du dich zeitgerecht auf den Weg zur richtigen Bühne machst.

Tipp 2: Journalisten, die von der re:publica berichten wollen, finden Pressefotos im Flickr-Account der re:publica. Medienmenschen werden vor allem an den Sessions der Media Convention interessiert sein, die auf den Bühnen 1, 5, 6 und 7 stattfinden.

Tipp 3: Dank Medienpartner Spiegel Online gibt es für alle, die nicht vor Ort sein können, Live-Streams von den wichtigsten Bühnen. Außerdem sind die mitgefilmten Vorträge ziemlich schnell online zu finden, und zwar gesammelt hier im YouTube-Kanal.

Tag 1: Edward Snowden, Snapchat und Sascha Lobo

📃 Keynote von Eben Moglen (11:00h, Stage 1): Der Gründer des Software Freedom Law Center wird gewichtige Worte zu Digitalisierung und Überwachung zu sagen haben.

🐌 Slow Media – digitale Magazine vs. Snackable Content (12:45h, Bühne 5):  Journalistin, Magazinmacherin und Medienberaterin Kati Krause erläutert, wie man Ruhe und Reflexion vom Papier ins Digitale übersetzen kann.

👻 Snapchat für Erwachsene und Unternehmen (13:30, Bühne 6): Wer Snowden nicht lauschen mag, aber Hintergründer über die heißeste Social-Messaging-App des Planeten herausfinden will, ist hier richtig.

🏃Edward Snowden Live-Schaltung (13:30, Stage 5): Der NSA-Whistleblower wird aus dem Exil in Russland per Live-Stream über die „Vierte Revolution“, also die allgegenwärtige Digitalisierung, sprechen.

🇦🇹 New Hope for Net Neutrality (18:30, Stage 2): Thomas Lohninger von der Initiative AK Vorrat aus Wien wird den Status quo zur Netzneutralität in den USA und Europa erläutern.

🐔 Sascha Lobo (19:45, Stage 1): Nach einer Auszeit im Vorjahr ist Elite-Blogger Lobo zurück mit seiner Rede am Abend.

Tag 2: Adblocker, Virtual Reality und Content Marketing

📦 Cargo-Kulte von Gunter Dueck (10:00, Stage 1): Der Techno-Philosoph über Silicon-Valley-Kopien.

🔫💣Ad-Wars (11:15, Stage 2): Frank Rieger (CCC) und Thorsten Schröder über Adblocker, Pop-ups und Co.

✏ Content Marketing: Vormarsch der Pseudo-Journalisten (13:45, Stage 6): Lutz Frühbrodt über den Werbe-Trend im Netz.

🎆 Sind wir schon drin? Virtual Reality & Storytelling (15:00, Bühne 5): Einblicke ins dreidimensionale Geschichtenerzählen.

💸 I´m better than ads: Helping journalists make money online (15:30, Bühne 1): Die Eyeo GmbH, Macher des berühmt-berüchtigten AdBlock Plus, und Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde in einer spannenden Allianz.

🇦🇹 Shitstormen auf Österreichisch (18:45h, Stage 3): Fabian Lebersorger von der PR-Agentur Grayling und Ingrid Gogl von der Digitalagentur datenwerk geben Einblicke in die österreichische Online-Beschwerdekultur.

Tag 3: Autonome Autos, Google und Fake-News

🚙 Beyond Driving: Wie das Auto der Zukunft aussehen könnte (10:00, Stage 3): Prashanth Halady von Bosch Car Multimedia über vernetzte Fahrzeuge.

🔍 Innovation & Journalism: The Role of Platforms (13:45, Stage 3): Google präsentiert Tools für Online-Publisher.

🇦🇹 20 Jahre Thing.net (13:00, Lightening Talks 2): Der Österreicher Walter Palmetshofer fragt sich, ob man 2016 noch einen unabhängigen Raum im Netz schaffen kann.

🇦🇹 Warum Lügengeschichten im Netz so gut funktionieren (13:45, Stage 6): profil-Redakteurin Ingrid Brodnig erklärt die Psychologie hinter Fake-Meldungen und Online-Propaganda.

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