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Instagram lässt Nutzer fremde Bilder resharen – mit Einschränkungen

Regram: Bald möglich, aber nur eingeschränkt. © Pixabay
Regram: Bald möglich, aber nur eingeschränkt. © Pixabay

Instagram kommt einem lange gehegten Wunsch seiner Nutzer nach. Demnächst wird es möglich sein, die Bilder anderer Nutzer zu teilen. Die „Regram“-Funktion kommt jedoch mit einer Einschränkung: Posts von anderen können lediglich der eigenen Story hinzugefügt werden und nicht als klassischer „Repost“ im eigenen Bilder-Feed. Derzeit wird die „Regram“-Funktion mit wenigen ausgewählten Nutzern getestet. Erste Screenshots der Funktion tauchen etwa auf Twitter auf – wann die Funktion allgemein verfügbar sein wird, ist noch unklar.


Die neue Funktion wird direkt unter den Bildern als „Add Post to your Story“ sichtbar. Nutzer können dem geteilten Bild dann wie gewohnt Text, Zeichnungen oder Sticker hinzufügen. Damit reagiert  Instagram auf einen Trend, der auf der Plattform äußerst beliebt ist. Die kommende Regram-Funktion wird nur öffentliche Accounts betreffen. Nutzer können in den Einstellungen ein Resharing ihrer Bilder unterbinden.

Social-Media-Tools füllen die Lücke

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte über eine Repost-Funktion bei Instagram. Derzeit können Bilder anderer Nutzer offiziell nur als Privatnachricht mit anderen Nutzern geteilt werden. Die einzige Möglichkeit, ein Bild öffentlich zu teilen ist, einen Screenshot anzufertigen – eine Praxis, die sich auf Instagram bereits etabliert hat. Auch einige Social-Media-Tools wie Hootsuite füllen die Lücke mit einer entsprechenden Funktion.

Instagram soll „authentisch“ bleiben

Dass sich Instagram im Unterschied zu Twitter oder Facebook gegen eine klassische Sharing-Funktion sperrt, dürfte mehrere Gründe haben. In einem Interview mit Wired hat Instagram-CEO Kevin Systrom erklärt, dass ihm wichtig ist, dass die Nutzer der Plattform authentisch bleiben. Es gehe nicht darum, Content zusammenzusuchen, der anderen Nutzern gefallen könnte. Wahrscheinlich will das Unternehmen damit Troll-Accounts vermeiden.

Quellen: TechCrunch, Wired

 

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