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Rebeat: Niederösterreichisches Startup mit HD-Vinyl erhält Geldspritze von 3,9 Mio. Euro

Still spinning: die Schallplatte. © Pixabay
Still spinning: die Schallplatte. © Pixabay

Eine Schallplatte, die 30 Prozent lauter ist und eine 40 Prozent längere Spielzeit bietet: Die Tullner Firma Rebeat rund um CEO Günter Loibl arbeitet schon seit längerem gemeinsam mit Joanneum Research an der nächsten Generation der Schallplatte. Für HD Vinyl hat die Rebeat Innovations GmbH jetzt eine Finanzspritze in der Höhe von 4,8 Millionen Dollar (3,9 Mio. Euro) erhalten, wie Loibl in einer Aussendung bekannt gegeben hat.

Die Series A in Millionenhöhe wird von der GW Invest aus Niederösterreich sowie der österreichischen Förderbank aws bestritten. Mit dem Kapital soll unter anderem der Marktstart vorbereitet werden, der 2019 erfolgen soll. Detail am Rande: Die neuartige Schallplatte soll rückwärts kompatibel sein, sich also auch auf herkömmlichen Plattenspielern abspielen lassen.

Neues Herstellungsverfahren

Der Unterschied zur herkömmlichen Schallplatte macht das neue Herstellungsverfahren aus. Dabei wird der Audioinhalt wird in eine dreidimensionale Oberfläche umgerechnet und diese dann mit einem Laser auf einem Rohling eingraviert. So können die Rillen, in denen die Nadel läuft, enger zusammengelegt werden, in Folge kann eine Platte mehr Informationen speichern. Dieses Verfahren wurde patentiert und verspricht somit, dass das Geschäft mit HD Vinyl weltweit gut funktionieren kann, wenn sich das neue Format durchsetzt.

Vinyl erfreut sich seit einigen Jahren wieder größerer Beliebtheit. In Österreich ist der Umsatz mit Schallplatten in den vergangenen Jahren wieder gestiegen, auch große Elektronikketten führen wieder Vinyl.

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