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PwC: Mehr Krypto-Startups werden von großen Tech-Firmen übernommen

© Pixabay
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Das Jahr 2020 war, obwohl die Corona-Pandemie weitreichende Auswirkungen hatte, für den Krypto-Markt gar nicht mal so schlecht. Zu diesem Schluss kommt nun eine PwC-Studie. Demnach stieg die Anzahl der Krypto-Fundraising-Deals im vergangenen Jahr um 33 % im Vergleich zu 2019 und erreichte mehr als drei Milliarden US-Dollar an Risikokapital. 2021 dürfte sich dieser Trend weiter verstärken.

Weitere Käufe 2021

Das aktuelle Jahr könnte laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers aber vielmehr das Jahr der institutionellen Investments werden. Unternehmen in der Größenordnung von PayPal und Tesla (Trending Topics berichtete) werden demnach auf eine „größere Einkaufstour für Krypto-Firmen gehen“.

Branche erholt sich dank institutioneller Investoren

Im vergangenen Jahr seien die Auswirkungen der Pandemie vor allem in der ersten Jahreshälfte erkennbar gewesen, das Fundraising von Risikokapital sei damals „nahezu zusammengebrochen“. Als die Pandemie begann, der Wirtschaft „wirklich zu schaden“, fiel die VC-Finanzierung für Krypto-Projekte laut PwC „dramatisch“ um 50 Prozent. Allerdings: Dank institutioneller Investoren und einem „spektakulären Bullenlauf“ hat sich die Branche schnell wieder erholt, laut PwC ist der durchschnittliche Fundraising-Betrag im Vergleich zu 2019 um 68 % gestiegen.

Binance mit größtem Deal

Spannend auch: Der Gesamtwert der Fusionen und Übernahmen in der Kryptobranche hat sich 2020 mehr als verdoppelt. Der größte Deal: Die Übernahme der Krypto-Analyse-Website CoinMarketCap von Binance für 400 Millionen Dollar. Die meisten Deal-Aktivitäten finden noch in Amerika statt, auch dieser Trend verschiebe sich aber – „mehr und mehr Aktivität“ findet laut PwC mittlerweile in Europa und Asien statt. Die durchschnittliche Deal-Größe im Jahr 2019 betrug 19,2 Millionen Dollar, im Jahr 2020 waren es laut der Studie 52,7 Millionen Dollar. Bei PwC geht man außerdem davon aus, dass die Anzahl der Deals in diesem Jahr auf ein neues Rekordhoch steigen wird. „Wir erwarten, dass mehr institutionelle Akteure den Einstieg in die Krypto-Branche durch Investitionen oder die Übernahme von Unternehmen als Teil ihrer Buy-or-Build-Analyse im Jahr 2021 in Betracht ziehen“, so der Bericht.

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