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Propup: Wiener Startup will Immobilientransaktionen digitalisieren

(v.l.n.r.) Propup-Gründer Timo Schwarzkopf, Michael Reikersdorfer und Kristof Konstantin © Propup
(v.l.n.r.) Propup-Gründer Timo Schwarzkopf, Michael Reikersdorfer und Kristof Konstantin © Propup

Auf dem Immobilienmarkt sind Innovation und Digitalisierung immer stärker gefragt. Viele PropTech-Startups wollen die Branche mit ihren Ideen revolutionieren. Nun gibt es einen neuen Mitbewerber in diesem Bereich: Das Wiener Jungunternehmen Propup. Ziel dieser jungen Firma ist es, auf einer Plattform einzelne Schritte einer Immobilientransaktion zu digitalisieren. Die erste Funktion bieten Immobilienmakler:innen ein digitales Formularwesen, um Prozesse effizienter zu gestalten. Kürzlich hat das Startup eine sechsstellige Förderung erhalten.

Gesamten Prozess der Transaktion abdecken

Gründer der Anfang dieses Jahres gestarteten Jungfirma sind Kristof Konstantin, Michael Reikersdorfer und Timo Schwarzkopf. „Wir sind drei Freunde, die damit konfrontiert wurden, wie analog eine Immobilientransaktion heutzutage noch stattfindet. 50 Prozent aller Transaktionen finden mit Makler:innen statt, und das noch viel mit ‚Stift und Papier‘. Das wollten wir ändern und haben Propup gegründet“, erklärt Kristof Konstantin.

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Den Anfang macht Propup mit seinen digitalen Formularen. Aber auch weitere Funktionen will die Jungfirma entwickeln. Alle diese Anwendungen sollen auf einer Integrationsplattform landen, die bestehende Lösungen am Markt integriert. Schlussendlich will das Startup alle Akteure in einer Transaktion digital abholen. In der Hinsicht, dass Propup den gesamten Prozess der Transaktionen mit allen ihren Schritten abdeckt, will sich das Unternehmen von anderen PropTechs abheben. Andere Lösungen würden nämlich laut Konstantin meistens nur Teilbereiche der Customer Journey abdecken.

Propup kooperiert mit Remax Austria

Gemeinsam mit dem strategischen Partner Squer Solutions entwickelt Propup seine Plattform. Ab dem kommenden Jahr will die Jungfirma Lizenzen für ihre Software an Unternehmen verkaufen. Eine weitere Einkommensquelle sollen Umsatzbeteiligungen bei auf der Plattform integrierten Partnerfirmen sein. Kürzlich hat das Startup seine erste Förderung in sechsstelliger Höhe erhalten. Auch ein Pre-Seed-Investment gab es schon und Propup führt schon Gespräche für eine Seed-Finanzierung. Außerdem hat das Unternehmen im März eine Kooperation mit dem Immobilienriesen Remax Austria begonnen.

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Propup hat für die Zukunft große Ambitionen. „Unsere Vision ist es, in den nächsten fünf Jahren die führende Plattform für Makler:innen, Verkäufer:innen und Käufer:innen von Immobilien in Europa zu sein“, sagt Konstantin. Doch bis dahin könnte dem ProTech noch ein langer Weg bevorstehen. Als ersten Schritt plant das Startup erstmal den Rollout in der gesamten DACH-Region.

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