Channel

Startups

„Aktivstes VC in Europa“

Propster: Erfolgreiches Accelerator-Programm bei Pi Labs

Das Team von Propster. © Flo Hanatschek
Das Team von Propster. © Flo Hanatschek

Pi Labs, ein VC für Proptech, hat es sich seit 2015 auf die Fahnen geheftet, die besten europäischen Ideen in diesem Bereich zu fördern. Das freut auch ein Wiener Startup: „Propster“ wurde als das erste österreichische und eines der wenigen deutschsprachigen Unternehmen für das Programm ausgewählt. Das 15-wöchige Accelerator Programm endet demnächst mit dem Demo Day am 19. Juni 2020.

Pi Labs, laut eigener Aussage „der aktivste VC in Europa“, ist ein Ökosystem aus einem Team von Proptech-Unternehmen, Ingenieuren und Finanz- und Strategieexperten, die über „entscheidende Erfahrungen verfügen“ und „wissen, wie sie Unternehmen auf ihrem Wachstumsweg aus verschiedenen Perspektiven bewerten und begleiten können“. Der Pi Labs Accelerator ist ein jährliches 15-wöchiges Accelerator-Programm, das „speziell für eine sorgfältig ausgewählte Gruppe von PropTech-Startups“ entwickelt wurde. Der Accelerator zielt dabei auf „deutliches Wachstum in den Bereichen der Automatisierung, 3D-Visualisierung, Robotik, Anlagenverwaltung und Bautechnik“ ab.

Fünf Startups, 15 Wochen Programm

Fünf Startups hatten in den vergangenen fast 15 Wochen die Möglichkeit, sich mit zahlreichen Experten auszutauschen und ihre Produkte vor allem an den britischen Markt anzupassen. Außerdem sollten in diesem Zeitraum „die ersten Projekte im Vereinigten Königreich akquiriert und Beziehungen zu anderen relevanten VCs geknüpft werden“, um die bevorstehende Finanzierungsrunde der Serie A vorzubereiten. Aus Wien war das Startup Propster dabei, gegründet von CEO Milan Zahradnik.

Propster zeigt sich zufrieden

Er zeigt sich mit dem Programm und dem Ablauf der vergangenen 15 Wochen sehr zufrieden: „Ich bin wirklich begeistert von den Fortschritten, die wir bisher gemacht haben, trotz der vielen Herausforderungen, die wir mit dem operativen Geschäft, dem Accelerator, der bevorstehenden Finanzierung und insbesondere den Schwierigkeiten mit dem Coronavirus hatten.

Pi Labs sei es gelungen, das gesamte Accelerator Programm in sehr kurzer Zeit auf ein „Remote-Modell“ umzustellen: „Drei Monate lang hatten wir die Gelegenheit, uns virtuell mit einer Vielzahl von erfahrenen Führungskräften, Mentoren, Partnern, potenziellen Kunden und gleichgesinnten Unternehmern zu treffen. Das hat uns nicht nur geholfen, sondern unser Produkt, unsere Lösung und uns als Unternehmer wirklich vorangebracht.“ Darüber hinaus habe der Accelerator gezeigt, „dass das Produkt nicht nur in Europa gefragt ist“, sondern das Potenzial habe, „weltweit eingesetzt zu werden“

Demo Day als Abschluss

Neben Propster waren noch die Startups Structor.io, Bright Spaces, Hausbots und REST Solution dabei. Das Programm endet mit dem Demo Day am 19. Juni 2020. Am Ende der Laufzeit hat jedes Startup dann die Gelegenheit, sein Projekt einem breiten Publikum potenzieller Kunden und Investoren vorzustellen.

Propster hat eine Saas-Software entwickelt, die es Bauträgern ermöglicht, bei den Immobilienkäufern relativ einfach Sonderwünsche digital zu dokumentieren. Darüber hinaus stehen zahlreiche weitere Features zur Verfügung, die die Kommunikation zwischen Baufirma und Käufer möglichst stressfrei ablaufen lassen sollen.

+++United Proptechs: Österreichische Immobilien-Startups schließen sich zusammen+++

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen
Corona-Krise